(Diesen Artikel hatte ich 2020 geschrieben nach der Präsentation der Kampagne #DeineStimmeGegenHass! Anfang 2026 habe ich ihn aktualisiert.)
Endlich!
Das Rezept gegen Hass war 2020 wieder einmal gefunden: eine Kampagne namens #DeineStimmeGegenHass! Seit den 90er Jahren, als durch „Keine Macht den Drogen“ Alkohol, Zigaretten und illegale Rauschmittel aus unserem Leben verschwunden sind, wissen wir um den Erfolg von Appellen an die Vernunft. Nur noch ein paar Millionen Deutsche haben offiziell ein Suchtproblem.Und im Gegensatz zu den 90er Jahren haben wir heute ein neues, viel mächtigeres Instrument hinzugewonnen: ein Hashtag! In PR-Agenturen sitzen schließlich schlaue Leute, die genau wissen, dass man Menschen mit Appellen an die Vernunft erreicht. Die machen so was nicht nur wegen des Geldes! Und die Auftraggeber wollen auch nicht einfach nur öffentlich gut dastehen!
Plan B
Klar, wir könnten auch einfach mal den Kopf aus dem Arsch nehmen und schauen, wie Menschen wirklich ticken: Wie entsteht Sucht? Und wie entsteht Hass?
„Nicht alle Abhängigkeiten haben ihren Ursprung in Missbrauch oder Traumata, aber ich bin überzeugt, dass sie alle auf schmerzhafte Erfahrungen zurückgeführt werden können.“ Das sagt der kanadische Arzt Gabor Maté, der sich seit Jahrzehnten mit Sucht befasst und bezieht sich dabei auf die Kindheit.(Quelle) Wer also den Drogen ihre Macht entziehen will, muss damit im Kinderzimmer anfangen und die dort Aufwachsenden vor Schmerz beschützen.
Und wie entsteht Hass? Auf der Pressekonferenz zur Vorstellung der #DeineStimmeGegenHass-Kampagne 2020 hieß es dazu sehr ausführlich: „…“

Sprachlos
Das Entsetzliche: Nicht einmal die Frage wird ernsthaft gestellt! Klar, die sozialen Netzwerke sind schuld mit ihren Filterblasen und der einfachen Möglichkeit, sich radikalisieren zu können. Und Ende, Fall gelöst, darauf einen Hashtag. Wie Hitler ohne Facebook, Telegram und Darknet die halbe Welt in Schutt und Asche legen konnte, wird immer ein Rätsel bleiben. Wir können ja einfach sagen: „Nie wieder!“ und dann funktioniert das auch so.
Wie will man aber ein Problem lösen, wenn man nicht einmal weiß, wo die Ursache liegt? Wie will man die Gesellschaft reparieren, wenn man gar nicht weiß, was genau kaputt ist?
Stattdessen werden wie bei Schlagertexten bereits tausendfach während Weihnachts-, Neujahrs-, Bundestags- oder Wahlkampfansprachen in Mikrofone verlesene Aneinanderreihungen von Worten in unterschiedlicher Reihenfolge wiederholt, die in einen 30-Sekunden-Beitrag bei Tiktok passen. Sätze wie die Folgenden, vorgetragen bei der Vorstellung der Kampagne gegen Hass 2020: Es geht darum, an die Wurzel des Rassismus zu kommen. Wir brauchen gleiche Bildungschancen. Die Vielfalt muss anerkannt werden. Einheit durch Vielfalt. Wir dürfen dem rechten Terror nicht mehr schweigend gegenüberstehen. Der Anstand muss lauter sein als der Hass. Die Aufklärung über unsere Geschichte ist wichtig. Unsere Gesellschaft muss wie die Tür der Synagoge von Halle sein.
Unsere Gesellschaft ist nicht wie die geschlossene Tür von Halle, welche 2019 ein noch größeres Blutbad verhinderte – zwei Menschen starben dennoch. Aber unsere Köpfe sind es offenbar: aus massivem Holz. Ja, Aufklärung über unsere Geschichte wäre wichtig. Doch schon Gandhi soll gesagt haben: „Die Geschichte lehrt die Menschen, dass die Geschichte die Menschen nichts lehrt.“

Lernbehinderung
Warum ist das so? Weil wir der Geschichte nicht zuhören. Nicht der großen Weltgeschichte, nicht den Geschichten derer, die einen fassungslos machen. Denn sonst würden wir verstehen, was einen Menschen wie Hitler verbindet mit Serienmördern. Wir würden verstehen, was sie mit Kinderschändern verbindet. Ja, mit Sätzen wie „Nazis darf man hassen“, „Hängt die Mörder!“ oder „Schneidet ihm den Schwanz ab!“ kann man ordentlich Dampf ablassen. Doch mit Wut wird man zukünftigen Opfern ihr Leiden nicht ersparen, genauso wenig wie mit härteren Strafen oder Appellen an Menschlichkeit, Mitgefühl oder gar die Vernunft. Was nützt der abgeschnittene Schwanz, wenn der Mensch daran schon längst Schaden angerichtet hat? Ist es echt so tröstlich zu wissen, dass es keine WEITEREN Opfer mehr geben kann?! Wie kümmern wir uns um die schon existierenden Opfer?
Also was tun!?
Kein Psychologe der Welt fragt seine Patienten, ob in der Kindheit Tore beim Fußball gezählt wurden. Kein Psychologe der Welt sagt: „Aber jetzt, wo sich Gendersprache verbreitet, müssten Sie doch als Frau die Aufmerksamkeit fühlen, die Sie seit Kindertagen vermissen?! Was wollen Sie denn hier?!“
Statt an der Planung von weiteren hilflosen Versuchen und Kampagnen zu sitzen, die wieder nichts zum Positiven verändern werden, könnten wir aus den Geschichten der Täter lernen: Warum konnten diese Menschen so kalt sein? Warum empfanden sie kein Mitgefühl? Warum mussten sie andere erniedrigen, sich über sie stellen? Warum mussten sie hassen?

Hitler kam nicht mit ausgestrecktem Arm und Bärtchen über der Oberlippe zur Welt, genauso wie heute kein Baby als Neonazi, Populist, Rassist oder Internettroll geboren wird. Und wer nun reflexartig aufschreit, dass man Hitler um Himmels Willen nicht mit einem Internettroll auf eine Stufe stellen darf, dem sei der Hashtag #MeineStimmeGegenIgnoranz gewidmet.
Auf taub gestellt
Doch wir hören den Geschichten nicht zu. Und wenn doch, dann gefällt uns deren Moral nicht und deshalb wollen wir sie nicht wahrhaben. Kinderschänder sind doch alles Phädophile!!! Falsch. Über 50% der sexuellen Übergriffe gegenüber Kindern werden von nicht-pädophilen Menschen begangen. Das Hauptmotiv dieser Täter ist das Ausüben von Macht und das Spüren von Überlegenheit.(Quelle) Warum müssen erwachsene Menschen an Babys, Kleinkindern und Teenagern Macht demonstrieren? Würde man den Geschichten der Täter zuhören, wäre klar: Weil sie sich unter ihrem Vater und/oder ihrer Mutter winzig gefühlt haben, selbst erniedrigt wurden.
Will ich echt nicht hören
Aber bloß nicht darüber nachdenken! Denn sonst müssten wir uns eingestehen, dass auch die grausamsten Täter einst Opfer waren und wir wollen sie doch bitteschön in schwarz-weiß sehen! Genauso wie den Mörder jeden Sonntagabend im Tatort. Würden wir dem Täter eine ähnliche Kindheitsgeschichte verpassen wie all den echten Serienmördern, dann müssten wir am Ende noch einräumen, dass auch der blutrünstige Killer einst Opfer war und wir wüssten nicht mehr, was wir empfinden sollen: Hass oder Mitgefühl?!
Halt die Klappe!
Nein, diese Moral der Geschichte passt uns nicht. Genauso wenig wie die des Massenmörders von Hanau 2020. Er war eben ein Rechtsextremist und nur nebenbei psychisch krank. Wir dürfen seine Erkrankung nicht für das Blutbad als Begründung nehmen. Denn hätte sich der Täter auf den Islam berufen wie jener von Wien und man hätte die Psychosen als Ursache benannt, dann hätte es am Stammtisch geheißen: „Ja ja, jetzt machen die gleichgeschalteten Staatsmedien auf unzurechnungsfähig, damit diese Moslems fein raus sind …“
So schiebt man es sich immer schön zurecht, wie es einem gerade nützt, ob links oder rechts, ob gläubig oder ungläubig. Und schon kann man wieder über die angebliche Spaltung der Gesellschaft jammern und an Vernunft und Mitgefühl appellieren und über die linksgrün Versifften und die braunblauen Schlümpfe wüten.
Warum fragt keiner, woher die Wahnvorstellungen des Mannes kamen? Woher kommen überhaupt psychische Erkrankungen und Persönlichkeitsstörungen?

Zuhören bildet nicht!
Zum Entstehen dieser Erkrankungen und Störungen gäbe es eine gigantische Bibliothek voller Geschichten von Millionen Menschen, die endlich zugekniffene Augen öffnen könnten. Doch wir hören ihnen einfach nicht zu.
Noch schlimmer: Wir ignorieren sie. 2016 hatten nach offizieller Statistik 1,9 Millionen junge Leute psychisch kaputt ihr Elternhaus verlassen (Quelle) – doch kein einziges Wort darüber fiel in Wahlkämpfen. EINE MILLION NEUNHUNDERTTAUSEND unserer Kinder und sie sind uns so was von egal. Durchsuche die Reden bei der letzten Generaldebatte im Bundestag nach dem Thema und du wirst nichts finden zwischen Wirtschaftswachstum, Bewahrung des Wohlstandes, Klimawandel, Migration und 5G. Nichts.
Und wenn doch, dann geht es heute, 2026, um die Folgen des Lockdowns in der Pandemie, die fehlenden sozialen Kontakte. Es lebe der Lockdown! Jetzt haben wir Gottseidank einen Grund gefunden, warum die Kids kaputt ihr Elternhaus verlassen, Fall abgeschlossen, darauf einen Hashtag. Warum schon so viele weit vor der Pandemie zur Zahl in der Statistik wurden, das ist doch jetzt egal!
Und so werden weiterhin 20-Jährige aus der geschlossenen Psychiatrie zurück ins Leben entlassen, wo sie mit ihren Suizidgedanken wieder allein sein können. 1,9 Millionen unserer Kinder gehen uns am Arsch vorbei. 26% aller 18- bis 25-Jährigen. Um es mit Greta Thunberg zu sagen:
„Wie könnt ihr nur?!“
Aber die Thunberg ist ja inzwischen auch gaga. Teenager als Feindbild, als Hassfigur – an der Stelle hat #DeineStimmegegenHass dann ausnahmsweise doch mal versagt. Naja, man kann nicht alle retten.
Wenn 26% der Deutschen eine populistische Partei wählen, gab es zumindest um 2020 wochenlang kein anderes Thema mehr, von Maischberger über Hart aber Fair bis Anne Will. 26% scheinen also eine Menge zu sein, die man zumindest für eine gewisse Zeit nicht ignorieren kann. Doch wenn 26% unserer gerade erwachsen gewordenen Kinder mit Depressionen, Angststörungen, Panikattacken usw. das Elternhaus verlassen, dann herrscht Schweigen. Warum fragt keiner, weshalb sie kaputt sind? Warum will keiner wissen, was sie kaputt gemacht hat? #MeineStimmeGegenIgnoranz
Wir präsentieren: Die Schuldigen!
Aber klar: Facebook und Instagram und Tiktok sind daran schuld! Und fertig, darauf einen Hashtag.
Wieder glauben wir, die Geschichten ungehört zu kennen, betrachten die Menschen aus riesiger Entfernung, sehen sie als einheitliche, graue Masse, anstatt jedem Einzelnen mit einem hoch sensiblen Mikrofon zuzuhören. Dazu fehlt uns einfach die Zeit und die Geduld. Die Geschichten passen dummerweise auch nicht in 280 Zeichen. „Erzähl fix, was los ist mit dir, aber mach es bitte kurz. Und schieb nicht alles auf deine Eltern, werd´ mal erwachsen!“
Dabei könnten wir verdammt viel lernen, wenn wir den Geschichten unserer Kinder zuhören würden, ohne sie zu unterbrechen oder ihre Erzählungen in Zweifel zu ziehen. Gleiches gilt für die Geschichten der Millionen offiziell psychisch erkrankten Erwachsenen, deren Zahl 2017 mit 17,8 Mio. angegeben wurde. Doch auch sie sind kein Thema, obwohl es für Parteien eigentlich eine verlockend große Zielgruppe wäre. Und wer glaubt, der „Rest“ der Bevölkerung sei durch die Bank psychisch gesund, der sollte hinter die Gardinen schauen.
Was wäre die Moral all dieser Geschichten?
Die Moral lautet: Es gibt keine Spaltung der Gesellschaft, sondern etwas sehr Verbindendes: Kinder wachsen mit Vernachlässigung, Demütigung, Gewalt, Missbrauch auf. Oder sie werden im goldenen Käfig groß. Oder die Eltern leben vor, dass man nur jemand ist, wenn man bis zum Umfallen arbeitet, Einfluss hat, Geld. Der Selbstwert ist durch all das entweder nie gewachsen oder wurde narzisstisch grandios. Psychische Erkrankungen und Persönlichkeitsstörungen sind die Folge und sowohl in Plattenbau, Reihenhaus und Villa zu finden.
Mit einem ungesunden Ego zerstichst du entweder die Reifen des Krankenwagens, der dir im Weg steht und pfeifst darauf, ob da jemand stirbt, greifst Schiedsrichter, Polizisten, Lehrer, Zugpersonal und Feuerwehrleute an. Oder mit dir kann man einfach nicht diskutieren, weil dein Ego jeden Kompromiss als Niederlage sehen würde, also schreist du „Halt die Klappe!“ Oder du wirst Präsident der USA.
Umwege zum Glück
Oder du suchst nach anderen Umwegen, um deinen Wert zu steigern, welchen du dir selbst zuteilst: Du ziehst regelmäßig blank bei Instagram, saugst die Likes auf, wirst Influencer. Du kannst keinen Monat Single sein, weil du die „Ich liebe dich“-Sprüche brauchst, so durchschaubar sie auch sein mögen. Du veröffentlichst Gaffer-Videos und bist stolz auf die Zahl derer, die sich die Bilder anschauen. Du verschickst Morddrohungen, demütigst andere, wendest Gewalt an, missbrauchst Kinder, willst die Welt beherrschen, läufst Amok durch Schulen oder ganze Städte. Oder du musst jedem helfen, gibst dein letztes Hemd. Oder du gehst in die Politik oder in den Journalismus, angeblich weil du etwas bewegen willst, aber auch dir geht es letztlich um Einfluss, Macht, Aufmerksamkeit, Anerkennung, die deinen Selbstwert steigern sollen. Du saugst Verschwörungsmythen auf, weil DU die Wahrheit kennst im Gegensatz zu all den blinden Schafen, die der Herde folgen – DU bist besser als alle sogenannten Experten.
Und/oder du hasst:
Ausländer, Deutsche, Juden, Muslime, Christen, Politiker, Journalisten, Karrikaturisten, Schwule, Frauen, Blondinen, Schwarze, Weiße, Gutmenschen, Schlechtmenschen, Millionäre, Hartz-IV-Empfänger, Radfahrer, Autofahrer, Klimakleber, Wissenschaftler, Aluhutträger, Schlafschafe, Linksgrüne, Braunblaue, Schalke-, Dortmund- oder Bayernfans, Gen Z, alte weiße Männer … Du wertest dein nie gewachsenes Selbstbewusstsein auf, indem du andere abwertest.
Aus Opfern werden Täter. Wer keine Täter will, muss neue Opfer verhindern. Wer dafür sorgt, dass Kinder mit Zuneigung durch die Eltern aufwachsen, braucht später weder ein Hashtag #DeineStimmeGegenHass noch Kampagnen wie „Keine Macht den Drogen“. Die Wiegen von Hass und von Abhängigkeit stehen im gleichen Raum: dem Kinderzimmer. Keiner unserer Special Effects kommt aus heiterem Himmel, jeder ist der Donner nach dem Einschlag. DAS ist die Moral der Geschichten.
Wer auch immer sich zum Psychologen setzt, wird beim gleichen Thema landen: Kindheit. Sie wird den größten Raum einnehmen, egal ob man inzwischen 30 oder 50 oder 80 ist, ob man in der Pflege arbeitet, als Journalist, als Schauspieler, als Koch oder ob man die USA regiert oder Russland oder China oder Deutschland.
Doch was machen wir?
Statt zu überlegen, wie man Kindern ein Aufwachsen in einem das Selbstbewusstsein fördernden Elternhaus ermöglichen kann, macht man mit den Selbstbewusstseinslosen Geschäfte. Sie fressen im Dschungelcamp Würmer im Glauben, dies würde ihnen durch viel Aufmerksamkeit das Ego streicheln oder die Welt habe nur auf ihren Auftritt gewartet. Sie werden von Heidi Klum und anderen vorgeführt, damit diese „Geschäftsleute“ selbst ihr Ego füttern können über Aufmerksamkeit und Geld. Die Kaputten gehen in Container oder Sommerhäuser, zerfleischen ihre Beziehungen in aller Öffentlichkeit, lassen sich Rosen überreichen, bezeichnen sich gegenseitig als krank. Sie werden zu Prominenten aufgebaut, um sie dann als Promis bezeichnen zu können und mit ihnen einen ganz eigenen Industriezweig gründen zu können von Sendern und anderen Medien, die sich in den Werbepausen gegen Hass und für Menschlichkeit aussprechen, um das eigene Image aufzupolieren.
Alles haltlose Behauptungen?
Haltloses Zeug? Hören wir mal zu. Der Schweizer Psychologe Thomas Spielmann war an der Auswahl der Kandidaten für die ersten Staffeln „Big Brother“ in seiner Heimat beteiligt. Unter den Bewerbern bemerkte er eine große Gruppe von Menschen mit schwachem Selbstbewusstsein. Sie glaubten, mit Ruhm würden sich all ihre Probleme lösen und sie könnten ihren Selbstwert steigern. Die zweite große Gruppe bestand laut Spielmann aus Personen mit narzisstischen Zügen. Diese glaubten, dass die Welt nur auf sie gewartet habe, also Trumps in kleineren Größen. Am kleinsten war die Gruppe derer, die stabil erschienen. Die Produzenten von „Big Brother“ machten massiv Druck, manipulierbare Menschen zu nehmen, damit es Sex, Streit, Intrigen und Zusammenbrüche gibt (Quelle) – all das, was den Zuschauer in den Bann zieht wie ein Zeppelin-Absturz.
Dafür sind aber Menschen mit stabiler Psyche die falschen, denn bei ihnen gehen Kompromisse im Streit nicht ans Ego, so dass sie nicht ausrasten oder heulen müssen bei Konflikten. Sie brauchen auch nicht Aufmerksamkeit auf Teufel komm raus. Sie machen nicht alles für Anerkennung wildfremder Menschen. Der Unterhaltungswert der psychisch Labilen ist einfach viel größer und damit auch die Quote und Werbeeinnahmen. Psychische Erkrankungen und Störungen sind praktisch immer Folge einer miesen Kindheit. Macher solcher Sendungen nutzen also aus, dass Menschen in ihrer Kindheit und Jugend Schlimmes durchgemacht haben und dabei kaputt gingen. Und warum können die Macher so über Leichen gehen? Weil auch sie ihr Elternhaus mit einem ungesunden Ego verlassen haben.
Also, liebe Privatsender
Wenn euch tatsächlich etwas an Menschen liegt, dann spart euch weitere Kampagnen, mit denen ihr euch empathisch anmalen wollt und lasst all eure Z-Promis ihre Geschichten erzählen, warum sie so sehr ins Rampenlicht wollen und alles dafür tun. Schmeißt jene Sendungen aus dem Programm, die schwache und narzisstische Egos ausnutzen und interviewt in dieser Zeit ganz nüchtern all jene, die ihr bisher ausgenutzt habt.
Und liebe Öffentlich-Rechtlichen
Solange fast 20% der Deutschen glauben, man bekomme Depressionen mit Schokolade und Zusammenreißen in den Griff,(Quelle) haben Florian Silbereisen, Helene Fischer und Rosamunde Pilcher nichts an den Samstagabenden bei euch zu suchen. Nicht bei Millionen von Menschen, die einerseits an ihrer Erkrankung, aber andererseits auch an ihrem ahnungslosen Umfeld verzweifeln.

Lasst die Schlagerstars und Schauspieler und Moderatoren über ihre Kindheit sprechen, ungeschminkt und lasst sie erzählen, ob der Ruhm und das Geld die alten Wunden wirklich heilen. Lasst in diesen Zeiten Täter ihre Geschichte erzählen, ohne Anklage, ohne Verhör. Gebt den Kitsch-Produzenten die 30 Minuten, die ihr jetzt für Wissenschaftsformate nach dem Schlafengehen übrig habt. Wenn euch wirklich etwas am Kampf gegen Hass liegt, dann zückt auch jene Waffen, über die ihr verfügt.
Ob Medienmacher, Journalisten oder Politiker
Wacht um Himmelswillen endlich auf, bevor der nächste Diktator uns alle aufweckt. In der ersten Amtszeit von Donald Trump habt ihr „Trumpismus“ erfunden, um ein Wort für das zu finden, was er anstellt. Es brauchte aber kein neues Wort! Wenn ihr nicht einmal in solchen Zeiten über Narzissmus und andere Persönlichkeitsstörungen sprechen und aufklären könnt, wann denn bitte dann?! Wozu schreiben Dutzende Psychologen in einem Buch über Trumps Psyche, wenn daraus wieder Null gelernt wird? Wie nah wollt ihr noch Demokratien mit verbundenen Augen an den Abgrund laufen lassen? Reicht euch immer noch nicht, was sich in den USA am 6.1.21 abgespielt hat und was sich nun täglich dort abspielt? Wollt ihr weiterhin jeden Tag die Hände über den Kopf zusammenschlagen über das, was in dieser Welt an Irrsinn passiert? Wollen wir es China und Russland echt so einfach machen?! Oder sind zu viele Narzissten in euren eigenen Reihen? Laut Studien gibt es verschiedene Berufsgruppen, in denen der Anteil von Narzissten höher ist als im Durchschnitt der Bevölkerung – Journalisten gehören dazu.
An alle, denen zugehört wird
Startet die Aktion #MeineStimmeGegenIgnoranz nicht als Hashtag, sondern bewegt euren Hintern. Nutzt eure Möglichkeiten endlich sinnvoll, die ihr durch eure Bekanntheit und Reichweite in den Händen haltet. Hört verdammt nochmal auf, psychische Erkrankungen und Persönlichkeitsstörungen als „Das ist ein heikles Thema“ in den Schubladen liegen zu lassen und sie zu ignorieren. Denn damit ignoriert ihr, was hinter den Gardinen schiefläuft und zu all den Dingen führt, die heftiges Kopfschütteln auslösen und die ihr mit Appellen an die Vernunft oder härteren Gesetzen oder Faktenchecks oder zugemauerten Bahnsteigen in den Griff zu bekommen glaubt. Das wird genauso wenig funktionieren wie „Keine Macht den Drogen“. Der Faktencheck lautet: Mit Faktenchecks wird diese Welt nicht gesünder.

Wut!!!!
100% der psychisch Erkrankten tragen Wut in sich laut Psychologen. Und nein, die Erkrankten sollen nicht zu Sündenböcken erklärt werden. Aus den Geschichten müssen wir lernen, wie und wo all unsere Meisen geboren werden – und damit auch die Entstehung von Hass. Wo darf diese Wut raus in einer Welt, wo du aufgesetzt politisch korrekt sein sollst?
Es geht (fast) IMMER um unser Ego
Was immer wir machen, soll unseren Selbstwert wachsen lassen. Wir helfen anderen nicht aus Nächstenliebe, sondern weil wir uns dabei selbst besser fühlen, wir unser Ego aufwerten. Auch ich hätte dies alles hier nicht geschrieben, wenn mein Unterbewusstsein nicht viel Beifall von Tausenden Schattenkindern erwarten würde. Wir bringen niemanden zum Lachen aus Selbstlosigkeit, weder den Partner an unserer Seite noch als Dieter Nuhr oder von mir aus Mario Barth. Wir empfinden das Lachen als Schulterklopfer für unser Ego. Genauso wenig singen Künstler von Roland Kaiser bis zu den Toten Hosen und den Ärzten, damit sich andere unterhalten fühlen, sondern weil der Beifall den Wert anheben soll, den sie für sich selbst empfinden, der Schrei nach Liebe.
Und wir hassen nicht einfach so, sondern weil wir mit dem Abwerten anderer unser Ego aufwerten wollen. Solange gesundes Selbstbewusstsein so rar ist wie es Klopapier und Trockenhefe waren in den Hoch-Zeiten von Corona, wird sich nichts zum Besseren wenden können, auch nicht mit dem ausgeklügeltsten Hashtag der Welt. Lasst uns verdammt nochmal anfangen, aus den Geschichten zu lernen.
Aber wir können doch jetzt nicht noch ein Thema aufmachen!
Wer diese Welt noch irgendwie retten will, der MUSS psychische Gesundheit und gesunden Selbstwert zum Hauptthema machen, denn sie sind der Schlüssel zu all dem, was schiefläuft.
Das Kümmern um psychische Gesundheit ist Umwelt- und Naturschutz: Wen ich mit einem gesunden Ego groß werde, muss ich nicht auf Teufel komm raus die Wälder in Schweden plätten für meine Produkte, denn dann baue ich keinen riesigen Konzern auf ohne Rücksicht auf Verluste. Dann muss ich auch nicht plötzlich in Werbespots erklären, dass wir nur diesen einen Planeten haben, nachdem ich diesem jahrelang die Bäume aus dem Boden gerissen habe für meine Möbel. Mit einem gesunden Ego lasse ich auch nicht den Regenwald Hektar um Hektar abbrennen und zeige der Welt den Stinkefinger. Ich fördere auch nicht Öl um jeden Preis und bezahle Kampagnen, die alternative Energien madig machen sollen.
Und damit ist das Kümmern um die psychische Gesundheit und gesunde Egos eben auch Klimaschutz. Wenn das in der Kindheit nicht gesund entwickelte Ego Geld und Macht braucht, um sich gut zu fühlen, dann sind mir die kommenden Generationen scheißegal. Wenn es sein muss, streiche ich meinen Konzern halt grün an, damit ich mein Zeug weiterhin verkaufen kann. Warum soll ich plötzlich Mitleid haben mit dem Planeten, wenn mir Geld und Macht bisher alles bedeutet haben?! Weil Menschen aus Fehlern lernen?!
Das Kümmern um psychische Gesundheit ist Gesundheitsvorsorge insgesamt. Es ist die beste Waffe gegen Drogen und es beugt Erkrankungen bei jenen vor, die z.B. unter einem Narzissten zugrunde gehen, sowohl Partner als auch Kinder.
Das Kümmern um psychische Gesundheit ist Gewaltprävention. Wenn Menschen ein gesundes Ego aus der Kindheit mitnehmen können, brauchen sie keine Macht demonstrieren an Kindern oder Partnern, weder durch Schläge, Macht“spiele“ und auch nicht durch Missbrauch.
Das Kümmern um psychische Gesundheit ist die beste Waffe im Kampf gegen soziale Ungleichheit. Wenn mein Ego nie genug bekommt an Geld und Macht, dann wehre ich mich eben mit meinem Weltkonzern gegen den Einfluss von Gewerkschaften und mir geht es am Arsch vorbei, wenn mein Black Friday sabotiert werden soll. Nachgeben ist keine Option, irgendwer wird schon für den Lohn arbeiten, den ich für richtig halte. Dass die Ungleichheit zwischen Arm und Reich die Leute mit der Zeit auf die Barrikaden treiben kann, ist mir genauso Wurscht, solange sie die Fackeln und Mistgabeln bei mir kaufen. Warum sollte mir Demokratie am Herzen liegen, wenn ich schon selbst so unglaublich systemrelevant geworden bin?!
Und das Kümmern um gesunde Egos ist der beste Weg zur Sicherung von Demokratie und Frieden. Warum ticken die (Möchtegern-)Diktatoren dieser Welt so, wie sie ticken? Sie dulden keinen Gegenwind, ob von Opposition, Presse, Gerichten … Ihre Egos brauchen das Gefühl, unantastbar mächtig zu sein. Und wenn ihnen etwas nicht passt, lassen sie Truppen aufmarschieren oder töten heimlich. Ein Mensch mit stabilem Ego wird keinen Krieg vom Zaun brechen. Dieser Mensch wird über Empathie verfügen, die ihm ein Abschlachten eigener Landsleute und Fremder unmöglich machen wird.
Ungesunde Egos richten einen gigantischen wirtschaftlichen Schaden an, ob durch Umweltzerstörung oder Zerstörung anderer Menschen – oder durch Selbstzerstörung mittels Drogen oder auf anderen Wegen. Soziale Berufe können einen Beitrag leisten, Fehlentwicklungen bei Kindern aufzufangen. Wer diese Jobs als notwendiges Übel betrachtet, Erzieher, Lehrer, Logopäden, Ergotherapeuten, Psychologen usw. als Zitronen bis zum letzten Tropfen ausquetscht durch Überlastung und Papierkram, der übergibt die Folgekosten an die nächsten Generationen. Doch den Löwenanteil bei der Entwicklung von gesunden Egos tragen die Eltern. Sie selbst brauchen gesundes Selbstbewusstsein, um es an den Nachwuchs weitergeben zu können.
Der verrückte Professor
In jedem Katastrophenfilm gibt es ihn: den Wissenschaftler, der aus seinem einsamen Labor am Arsch der Welt zu den Stadtbewohnern gerannt kommt und sie warnt: entweder vor der 40 Meter hohen Flutwelle, dem Erdbeben der Stärke 12,3 oder dem Angriff des Kindes von Godzilla und King Kong. Für seine Warnung erntet er Gelächter, Ignoranz oder „Wir können jetzt nicht die ganze Stadt evakuieren, das würde uns viel Geld kosten!“ Jeder Kinobesucher weiß, was danach kommt.
Jahrzehntelang haben die verrückten Wissenschaftler vor der großen Katastrophe namens Klimawandel mit stichhaltigen Fakten gewarnt. Nicht im Film, sondern im Leben vor der Leinwand. Sie ernteten Ignoranz und „Können wir uns nicht leisten, wir müssen den Wohlstand wahren!“-Sprüche. Wie die Handlung weitergeht – wer weiß das schon … In den Katastrophenfilmen vereint sich am Ende immer ein zerrüttetes Paar – Happy End – auch wenn ansonsten alles drumherum in Trümmern liegt dank King Kong Godzilla.
Wer diesen Text hier belächeln oder ignorieren möchte oder mit einem „Ach, sicher alles halb so wild“ kommentieren will: kein Problem. Wer sagt: „Eine schlimme Kindheit ist noch lange kein Grund für irgendwas“ soll sich dafür einsetzen, dass sofort alle Psychologen ihren Job verlieren und die Ausbildung eingestellt wird.

Dieser Planet kommt viel besser ohne Menschen aus und je eher wir uns endgültig die Köpfe einschlagen, umso schneller kann Mutter Erde mit der Regeneration anfangen. Eigentlich hat sie uns ein verdammt schönes Geschenk gemacht. Das Leben auf und mit ihr könnten wir genießen. Wir müssten Millionen Jahre reisen in völlig unbekannte Richtung, um vielleicht einen ähnlichen Planeten zu finden. Doch wir machen es uns einfach nur schwer, schreien uns gegenseitig an, wie wenig wir voneinander halten, ziehen aus Lautstärke Gewinn durch Reichweite und ergehen uns in Ignoranz. Die Alternative für diese Welt lautet deshalb: Entweder wir kommen JETZT aus dem Arsch oder wir sind demnächst in selbigem.
PS
Mir ist klar, dass der Ton in dieser Version meines Aufschreis rau ist. Aber mit ruhig vorgetragenen Argumenten bekommt man weniger Aufmerksamkeit als mit verbalen Rundumschlägen. Die diplomatische Version gibt es hier. Der Text mag lang gewesen sein, dennoch kratzt er nur mit einer Nadelspitze auf dem Lack. Die dicke Schleifmaschine namens „Verrückt – ein Aufschrei“ bietet den Einblick, den es dringend braucht.
Quellen
- https://www.dgppn.de/_Resources/Persistent/154e18a8cebe41667ae22665162be21ad726e8b8/Factsheet_Psychiatrie.pdf
- https://www.focus.de/familie/eltern/familie-heute/drogensucht-die-wahre-ursache-von-sucht-geht-auf-diese-6-erlebnisse-aus-der-kindheit-zurueck_id_9162061.html
- https://www.instagram.com/p/B8dnPC-I5ss/
- https://www.barmer.de/blob/144354/4b9c44d83dc8e307aef527d981a4beeb/data/dl-pressemappe-barmer-arztreport2018.pdf Seite 14
- https://web.de/magazine/panorama/psychische-probleme-reality-tv-suizid-bringt-quote-34459074
- https://www.deutsche-depressionshilfe.de/forschungszentrum/deutschland-barometer-depression
Den Blick hinter die Gardinen mit 80 weiteren Biografiesplittern gibt es in meinem Buch:

In 18 Stunden verstehst Du diese irre Welt.
Wer Menschen verstehen will, muss ihnen zuhören, sie beobachten, hinter die Fassade schauen: Warum heiraten wir? Sind Frauen von Natur aus gute Mütter? Was erlebt man bei der Partnersuche? Wem verdanken Elon Musk und Kanye West ihre Erfolge? Was treibt andere Prominente an – und was ist dein eigener Antrieb? Fallen psychische Erkrankungen vom Himmel? Warum steht jemand 5 Stunden unter der Dusche? Wieso glaubt Käpt´n Crazy, die Chinesen würden kommen? Sind Krankenhäuser tatsächlich Hurenhäuser? Warum verheimlicht eine 50-Jährige, dass ihr Vater soff?
Mit den Antworten auf diese Fragen wird unerklärliches Verhalten entzaubert. Kein Hashtag, kein Gendern und keine Kampagne wird diese Welt retten können. Erst wenn wir einsehen, wie wir ticken, kann sich etwas verändern. Komm mit auf eine Reise, die Dich verändern wird!
Das Buch gibt es bei bod.de, bei Amazon, genauso bei allen anderen Onlinehändlern. Du kannst aber auch beim Buchhändler um die Ecke danach fragen. Die ISBN: 9783 7557 0721 9. (Da sich bisher kein Verlag interessiert hat, werden keine Exemplare zum Mitnehmen rumliegen, deshalb bitte vorerst direkt im Laden bestellen.)
Noch viel mehr Lesestoff zum Buch „Verrückt – ein Aufschrei“ findest Du hier:
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Verrückt – #MeineStimmeGegenIgnoranz – Leise Version (2026)
Was stimmt nicht mit dieser Welt?! Die Antwort ist eigentlich ganz einfach. Hast Du Lust, was Neues zu probieren?
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„Was macht Dich denn bitte zum Experten?!“
Du bist Dir unsicher, was mich zu einer glaubhaften, seriösen Quelle macht? Fragst Du Dich, was mich zum Experten macht? Nichts.
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Schrödingers Sophie
Sophie lebt – und ist tot. Was besser ist für sie? Ich weiß es nicht.
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Mach, was Meggie macht.
„Da war nichts.“ Meggie hatte eine schöne Kindheit, dennoch geht es ihr schlecht. Warum?! Dann erwacht der Elefant.
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„Ich habe mich gefreut, wenn Papa fünf Minuten Zeit für mich hatte.“ Jens hat den Arbeitseifer seines Vaters geerbt und wird in sechs Jahren sterben.
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Wer Musk und West verstehen will, muss die bipolare Störung verstehen
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#verrückt: Was Journalisten & Politiker mit Covidioten & Aluthutträgern verbindet – Teil 1
Er baut den Keller zur Wohnung um, weil die Chinesen kommen. Sie spricht vom Angriff der Roboter. Wenn du ihre Geschichten kennst, wirst du sie verstehen.
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#verrückt: Warum Krebs besser ist als Depression & Trauma
„Als ich Krebs hatte, bekam ich Mitleid, Zuspruch und Unterstützung. Als Depressionskranke war ich immer die faule Sau.“
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#verrückt: Mein Ruheplätzchen
Stille ist Luxus. Im Wald kannst du sie finden, kannst nackt herumrennen. Doch nun weicht die Stille der Sprachlosigkeit.
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#verrückt – Seit Robert Enke: Nichts dazugelernt
Als Robert Enke durch Suizid starb, herrschte große Trauer. Doch längst jagen wir seine Nachfolger Richtung Abgrund.
#MeineStimmeGegenIgnoranz
1,9 Millionen unserer erwachsen gewordenen Kinder verlassen offiziell psychisch kaputt ihr Elternhaus – und es ist uns egal. 28% der Erwachsenen insgesamt gelten als psychisch erkrankt – und es ist kein Thema. Wer diese Welt verstehen will, kommt an den Geschichten hinter diesen Zahlen nicht vorbei.


Die besten Freunde von Amor
Wir sind Ruth und Knut. Nimm uns an die Hand und komm mit auf deine spannendeste, tränenreichste und lustigste Reise. Wir reißen Wunden auf und kleben nicht einfach ein Pflaster drüber, um unsere Besitzerin auf einen entspannten Weg durchs Leben zu ermöglichen.
#metoo (1) 2020 (2) 2022 (2) 2024 (2) abschied (1) Aluthutträger (2) Aurelie Joie (10) Ballast (2) beziehung (1) bipolare störung (3) bipolare Sörung (2) Bundestagswahl 2021 (1) corona (3) Covidioten (2) Depression (4) freiheit (2) gefühle (10) gendern (4) Hass (3) hilflosigkeit (3) interview (1) Journalismus (5) kampagnen (1) Kindheit (5) Krankenhäuser sind Hurenhäuser (1) liebe (2) manie (3) meinestimmegegenignoranz (21) missbrauch (2) Mutterliebe (1) narzisst (5) Politiker (3) psychische Erkrankungen (13) selbstverletzung (2) selbstzweifel (2) Spaltung der Gesellschaft (1) Sucht (1) tot (3) trauer (2) Vater & Sohn (2) Vernunft (1) verrückt (24) verschwörungsmythen (3) verständnis (4) wird nicht besser (3)








