Was Parteien zum Thema Psychische Erkankungen im Bundestagswahlkampf 2021 sagen

Ihr seid uns so was von egal

26% unserer Kinder verlassen psychisch kaputt das Elternhaus. Wer hinter die Gardinen schaut, weiß, dass Väter und Mütter zu gleichen Anteilen schuld sind, denn nicht X- oder Y-Chromosom entscheiden, ob jemand Gift für sein Kind ist, sondern wie gesund er oder sie selbst aus seiner Kindheit herausgekommen ist. 28% aller Erwachsenen werden pro Jahr wegen einer psychischen Erkrankung behandelt. Wenn 26-28% eine populistische Partei wählen, stehen Medien und Politiker Kopf, es gibt kein anderes Thema mehr. 26% sind offenbar nicht wenig – doch beim Thema Psychische Erkrankungen scheint man diese Menge ignorieren zu können. Das Schweigen zieht sich durch all die letzten Jahre. Wie sieht es 2021 aus? Welchen Platz nimmt das Thema in den Wahlprogrammen der im Bundestag aktuell vertretenen Parteien ein?

Ich habe die Programme durchsucht nach bestimmten Wörtern:

  • „psychisch“ bzw. „seelisch“, um zu sehen, ob sie in Verbindung mit „Erkrankung“ vorkommen oder auf eine andere Art auftauchen
  • „Depression“, „Sucht“, weil sie bei psychischen Erkrankungen einen Großteil ausmachen
  • „Störung“: Angststörungen stehen auf Platz 1 der Rangliste bei den psychischen Erkrankungen und betreffen laut Statistik 15% der Erwachsenen; aber auch Persönlichkeitsstörungen wie Narzissmus und die bipolare Störung sollten Thema sein, wenn man die angebliche Spaltung der Gesellschaft verstehen und diese überwinden will.

CDU/CSU

104 Seiten im PDF

Treffer bei der Suche nach „psychisch“: 1 Mal

„Mit einer weiteren Milliarde Euro helfen wir Kindern und Jugendlichen, die sozialen und psychischen Folgen der Corona-Pandemie zu bewältigen. Die Mittel investieren wir in frühe Bildung, Ferienfreizeiten, Familienerholung und zusätzliche Sozialarbeit.“

Treffer bei der Suche nach „seelisch“: 0

Treffer bei der Suche nach „Depression“: 0

Treffer bei der Suche nach „Sucht“: 2 Mal in einem gesonderten Punkt

„Keine Drogen legalisieren, Suchtprävention stärken: Eine Legalisierung illegaler Drogen lehnen wir ab. Zu groß sind die gesundheitlichen Folgen für den Einzelnen und die Auswirkungen auf Familie, Umfeld und Gesellschaft. Wer legalisiert, der stellt gerade nicht Gesundheits- und Jugendschutz in den Mittelpunkt der Drogenpolitik, entzieht sich seiner Verantwortung und lässt Betroffene sowie ihre Angehörigen mit den Problemen allein. Das ist nicht unser Weg.

• Was wir brauchen, sind Aufklärung sowie frühe und massentauglichere Sanktionen, die der Tat auf dem Fuße folgen und unmittelbar zur Wahrnehmung von Beratungs- und Therapieangeboten veranlassen.
• Bei legalen Suchtmitteln setzen wir auf verantwortungsvollen Umgang. Dafür braucht es mehr Aufklärung, bessere Hilfsangebote und einen starken Jugendschutz, um den Gefahren des Rauchens und des Alkoholmissbrauchs wirkungsvoll zu begegnen.“

Suche nach „Störung“ (z.B. Angststörung, bipolare Störung, Persönlichkeitsstörung): 0

Wo nähert sich das Programm der Quelle psychischer Erkrankungen an?

Mit sexuellem Missbrauch fügen Täter Kindern unermessliches Leid zu. Kindesmissbrauch zerstört Kinderseelen. Für uns haben Kindeswohl und Kindesschutz daher oberste Priorität.
Wir stehen dafür, dass sich kein Täter sicher fühlen darf, und stellen Opferschutz vor Täterschutz. Vieles haben wir hier bereits erreicht – wie zuletzt die Bestrafung von Kindesmissbrauch als Verbrechen mit einer Mindesthaftstrafe von einem Jahr. Doch damit ist für uns der Kampf noch nicht gewonnen.
Sexuellen Kindesmissbrauch in aller Schärfe bekämpfen
• Wir wollen den Einsatz der elektronischen Fußfessel bei Sexualstraftätern erweitern.
• Wer sich an Kindern und Jugendlichen vergeht, darf nie wieder beruflich oder ehrenamtlich Umgang mit ihnen haben. Dazu ist ein lebenslanger Eintrag im erweiterten Führungszeugnis notwendig.
• Wir haben durchgesetzt, dass Provider bei Kenntnis von Sexualstraftaten gegen Kinder die IP-Adressen an das Bundeskriminalamt melden müssen. Darüber hinaus müssen die Internetdienste verpflichtet werden, bei Kenntnis von sexuellem Missbrauch von Kindern auch Bestandsdaten wie etwa hinterlegte Telefonnummern, E-Mail-Adressen oder Kreditkartendaten an die Ermittler weiterzugeben. Schließlich sollen die Provider die Möglichkeit erhalten, anhand der digitalen Fingerabdrücke von Missbrauchsbildern diese in ihren Datenbanken aufzuspüren.
• Einzelne Täter härter zu bestrafen, reicht nicht aus, wenn gleichzeitig eine Vielzahl weiterer Täter nicht ermittelt werden kann. Wir wollen deshalb erneut darauf hinwirken, auf europäischer Ebene eine grundrechtskonforme Regelung zur Speicherung und zum Abruf von Telefonnummern und IP-Adressen zu schaffen, die den Einsatz der sogenannten Vorratsdatenspeicherung als schärfster Waffe im Kampf gegen den Kindesmissbrauch ermöglicht.
• Wir setzen uns für einen zügigen Fortschritt bei den E-Evidence-Regelungen auf europäischer Ebene ein, damit Ermittlungsbehörden europaweit leichter auf elektronische Beweismittel zugreifen können, wie etwa auf in einer Cloud gespeicherte E-Mails oder Dokumente.
Kinder präventiv schützen
Wir brauchen eine umfassende Gesetzeskonzeption, die den Schutz des Kindes in den Mittelpunkt stellt. Hinsehen und Helfen ist wichtig.
• Um Kinder und Jugendliche besser vor sexuellem Missbrauch und Gewalt zu schützen, brauchen wir eine groß angelegte Aufklärungs- und Sensibilisierungskampagne. Wir wollen, dass Kitas und Schulen zu zentralen Schutzorten vor sexueller Gewalt werden und verpflichtend sexualpädagogische Schutzkonzepte einführen.
• Wir werden für kinderfreundliche Beschwerdeverfahren und geeignete Hilfsangebote auch für traumatisierte Kinder sorgen.
• Regelmäßige Früherkennungsuntersuchungen eröffnen eine Möglichkeit, sexuellen Missbrauch von Kindern aufzudecken. Im Falle eines begründeten Verdachts sollte die Zusammenarbeit zwischen Ärzten und Jugendhilfe verbessert werden.
• Wir müssen auch in der digitalen Welt unsere Kinder besser schützen. Wir werden ihre Medienkompetenz fördern und Telemedienanbieter zu besseren Kindesschutzkonzepten verpflichten.
• Es ist uns wichtig, dass Kinderschutz zum Pflichtfach für alle wird, die mit Kindern arbeiten: in der Erzieherausbildung, im Studium Soziale Arbeit, in der Pädagogik, in der Ausbildung für das Familiengericht, im Psychologiestudium und in der Ausbildung von Kinderärzten.
• Kinder müssen so behutsam wie möglich behandelt werden, wenn sie als Opferzeuginnen und -zeugen auftreten. Wir wollen, dass die Rechtsansprüche der kindlichen Verfahrensbeteiligten, wie beispielsweise die audiovisuelle Zeugenvernehmung, beachtet und durchgesetzt werden.
Gewalt gegen Frauen rigoros ahnden
Wir stehen an der Seite der Mädchen und Frauen, die Opfer von Gewalt wurden, und all jenen, die davon bedroht sind. Ihrem Schutz müssen wir uns als gesamte Gesellschaft verpflichtet fühlen.
• Wir brauchen mehr Transparenz über frauenfeindliche Straftaten. Deshalb wollen wir, dass diese eigens in der Polizeilichen Kriminalstatistik erfasst werden. Daraus müssen Lagebilder erstellt und Handlungsansätze für die Polizei abgeleitet werden.
• Den Opfern von sexualisierter oder häuslicher Gewalt soll flächendeckend angeboten werden, die Spuren vertraulich und gerichtsfest dokumentieren zu lassen, ohne dass ein Ermittlungsverfahren von Amts wegen eingeleitet werden muss.

Mein Senf dazu

104 Seiten gewohnte Ahnungslosigkeit und Ignoranz. Das Thema Psychische Erkrankungen existiert praktisch nicht, nur im Bereich Sucht taucht es indirekt auf. Der Sucht wird zwar ein ganzer Absatz gewidmet, doch wieder geht es um Aufklärung – und um verantwortungsvollen Umgang. Jeder Raucher und jeder Alkoholiker weiß aber, dass er seinem Körper nichts Gutes tut. Die Aufklärungskampagne „Keine Macht den Drogen“ war ein Reinfall. Die Erkenntnis, dass jede Sucht ihre Wiege in einer problematischen Kindheit hat, hat sich bis 2021 nicht zur aktuell stärksten Parteiengruppe durchgesprochen.
Und für diese gibt es nur Gewalt gegen Frauen und Kinder. Die Täter sind damit auch klar: Männer. Wieder werden Frauen pauschal unter Schutz gestellt. Dabei zeigt der Blick hinter die Gardinen, dass sie genauso Täter sein können wie Männer, auch an den eigenen Kindern. Wer Kindern wirklich helfen will, der muss eingestehen, dass nicht X- und Y-Chromosom entscheiden, wer Täter und wer Opfer ist. Für mich ist die Union weit davon entfernt, die Menschen und damit die Gesellschft zu verstehen.

https://www.ein-guter-plan-fuer-deutschland.de/programm/Beschluss+Programm.pdf

SPD

66 Seiten im PDF

Treffer bei der Suche nach „psychisch“: 0

Treffer bei der Suche nach „seelisch“: 1 Mal

„Das seelische Wohl aller Bürger*innen ist so wichtig wie die materielle Versorgung. Nicht erst die Corona Pandemie hat Einsamkeit als eine große gesellschaftliche Herausforderung deutlich sichtbar gemacht. Wir werden ihr auf den verschiedenen Ebenen entgegenwirken.“

Treffer bei der Suche nach „Depression“: 0

Treffer bei der Suche nach „Sucht“: Ein eigener Absatz zu Cannabis

„Wie Alkohol ist auch Cannabis eine gesellschaftliche Realität, mit der wir einen adäquaten politischen Umgang finden müssen. Verbote und Kriminalisierung haben den Konsum nicht gesenkt, sie stehen einer effektiven Suchtprävention und Jugendschutz entgegen und binden enorme Ressourcen bei Justiz und Polizei. Eine regulierte Abgabe von Cannabis an Erwachsene soll in Modellprojekten von Ländern und Kommunen erprobt werden können, begleitet durch Maßnahmen der Prävention, Beratung und Behandlung im Jugendbereich. Zudem werden wir bundeseinheitlich regeln, dass der Besitz kleiner Mengen von Cannabis strafrechtlich nicht mehr verfolgt wird.“

Suche nach „Störung“ (z.B. Angststörung, bipolare Störung, Persönlichkeitsstörung): 0

Mein Senf dazu

66 Seiten gewohnte Ignoranz. Das Thema Psychische Erkrankungen existiert für eine Partei, die einst Volkspartei war, sich sozial nennt und einen eigenen Kanzlerkandidaten aufgestellt hat, nicht – was für ein Trauerspiel. Eine Partei, die irgendwo um 15% herumdümpelt, übersieht mindestens 28% der Wählergruppe. Und jeder psychisch Erkrankte hat ein Umfeld – Partner, Kinder, Freunde, welche indirekt von der Erkrankung betroffen sind. Nicht einmal aus rechnerischem Kalkül geht man auf diese Millionen Menschen ein. Wie will eine solche Partei die angebliche Spaltung der Gesellschaft verstehen, geschweige denn sie angehen?

https://parteitag.spd.de/fileadmin/pv/Dokumente/BPT2021_Mai/Antraege_und_Beschluesse/SPD-Zukunftsprogramm.pdf

Grüne

113 Seiten im PDF

Treffer bei der Suche nach „psychisch“: 12 Mal

„Kinder vor Gewalt schützen: Für viele Kinder und Jugendliche ist psychische, körperliche, sexualisierte Gewalt und Vernachlässigung leidvoller Alltag. Dagegen gehen wir hart vor – mit starker Prävention, konsequenter Aufarbeitung und Strafverfolgung sowie weiteren Maßnahmen zur Qualitätssicherung und zum Kinderschutz in familiengerichtlichen Verfahren. Das oberste Ziel ist es, Taten zu verhindern. Dafür braucht es Aufklärung, Qualifizierung, altersgerechte Präventionsprogramme und gelebte Schutzkonzepte sowie die Kooperation aller Akteur*innen überall dort, wo Kinder und Jugendliche sich
aufhalten und betreut werden. Basiswissen über Kinderrechte, insbesondere Beteiligung, Sensibilisierung und Schutz bei Kindeswohlgefährdung und sexualisierter Gewalt, gehören in die Curricula für Jura, Medizin, Pädagogik und Polizei. Die Fortbildungspflicht für Familienrichter*innen und die Anforderungen an die Qualifikation von Verfahrensbeiständen sind klar gesetzlich zu regeln. Alle zivilgesellschaftlichen und politischen Ebenen und Kräfte müssen den
Kampf gegen sexualisierte Gewalt an Kindern zu einem zentralen Thema machen. Organisationen, die Kinder betreuen, tragen dabei eine besondere Verantwortung. Die wichtige Arbeit des Unabhängigen Beauftragten für Fragen des sexuellen Kindesmissbrauchs werden wir auf eine gesetzliche Grundlage stellen und damit dauerhaft absichern und dabei auch die Zuständigkeiten der Unabhängigen Kommission zur Aufarbeitung sexuellen Kindesmissbrauchs adäquat verankern. Wir werden bundesweit spezialisierte Fachberatungsstellen systematisch ausbauen sowie telefonische und Online-Beratungsangebote finanziell absichern.“

„Versorgung psychisch Erkrankter verbessern: Starke Prävention und angemessene Versorgung – für beides wollen wir die Weichen stellen, denn seelische Gesund-
heit ist Fundament für Lebensqualität, soziale Teilhabe und körperliche Gesundheit und mehr als nur Abwesenheit psychischer Krankheiten. Es ist nicht zumutbar, dass viele Menschen in einer psychischen Krise monatelang auf therapeutische Hilfe warten müssen. Wer eine psychische Erkrankung hat, braucht schnelle und leicht zugängliche Hilfen, damit das Leid sich nicht verschlimmert. Stigmatisierungen, zum Beispiel am Arbeitsplatz, muss vorgebeugt werden. Flächendeckende und bedarfsgerechte Versorgung mit ambulanten und stationären Therapie- sowie Hilfs-
und Beratungsangeboten, zum Beispiel auch für Suizidprävention oder bei Abhängigkeiten, ist zentral. Wir wollen ambulante Psychotherapieplätze durch mehr Kassenzulassungen von Psychotherapeut*innen schaffen. Es braucht eine gemeindenahe und personenzentrierte Versorgung und eine verbesserte, sektorübergreifende Zusammenarbeit. Dabei müssen auch die Besonderheiten der Versorgung von Kindern und Jugendlichen, von LSBTIQ*, geflüchteten und
traumatisierten Menschen sowie von Frauen, die von Gewalt betroffen sind, berücksichtigt werden. Behandlungen unter Zwang müssen auf ein unumgängliches Mindestmaß reduziert werden. Dafür braucht es eine systematische Dokumentation und die konsequente Patient*innenorientierung des therapeutischen Angebots. Hilfsangebote zwischen ambulanter und stationärer Behandlung müssen flexibler werden und die verschiedenen Berufsgruppen im Team eine miteinander abgestimmte Behandlung übernehmen können. Bei der unzureichenden Reform der Psychotherapie-Ausbildung muss nachgebessert werden, unter anderem damit angehende Psychotherapeut*innen endlich unter guten Bedingungen ausgebildet werden.“

„Arbeitsbedingungen in der Pflege und der Gesundheitsversorgung verbessern: … Aktuell müssen Beschäftigte in medizinischen Berufen zu oft über ihre
Belastungsgrenzen hinaus arbeiten. Unterbesetzung, Überstunden, physische und psychische Überforderung sind Alltag, nicht nur in Pandemiezeiten.“

„Corona-Rettungsschirm für Kinder und Jugendliche: … Wir wollen die Kinder und Jugendlichen in den Mittelpunkt rücken. Sie brauchen jetzt eine helfende Hand, ein offenes Ohr und freie Räume, um den Weg in ihr normales Leben zurückzufinden. Dafür bauen wir Sport-, Erlebnis-, und Kulturangebote aus und stärken die Beratung und Einzelfallhilfe für Schüler*innen sowie die Vermittlung von Wissen zur psychischen Gesundheit und zu Krisen an Schulen. Mit Mentor*innen, Bildungslots*innen, Schulsozialarbeiter*innen und Psycholog*innen knüpfen wir ein sicheres Netz an breiter Unterstützung, um die psychische Gesundheit von unseren Kindern und Jugendlichen nachhaltig besser zu schützen. Jedes zusätzliche Angebot für die Krisenbewältigung soll die Qualität an KiTas, Horten und Ganztagsschulen langfristig voranbringen.“

„Programm für Schulen in benachteiligten Regionen und Quartieren: … So werden auch die Partizipation der Schüler*innen und die Kooperation mit Eltern verbessert und Schulen werden zu Unterstützungsorten für die ganze Familie. Wir wollen die psychische Gesundheit von Kindern und Jugendlichen nachhaltig besser schützen. Schüler*innen sollen sich wohlfühlen können und sich in der Schule sicher fühlen. Nicht nur im Klassenzimmer, sondern auch auf dem Pausenhof, in den Gängen und in den sanitären Räumlichkeiten.“

„Für eine inklusive und barrierefreie Gesellschaft: … Wir wollen Barrierefreiheit schaffen, damit Menschen mit unterschiedlichen Behinderungen, auch psychischen Erkrankungen, gleichberechtigt am öffentlichen Leben teilhaben und selbstbestimmt, gemeinsam mit nichtbehinderten Menschen leben, lernen und arbeiten können.“

„Spitzensport braucht Breitensport: … Wir setzen uns für eine nationale Strategie gegen psychische, physische und sexualisierte Gewalt im Sport ein, bei der der Aufbau eines unabhängigen Zentrums für Safe Sport ein integraler Bestandteil ist.“

„Mehr Freiraum bei der Arbeitszeit: Ob im Büro, in der Pflege oder auf Montage – für viele Menschen ist der körperliche oder psychische Druck durch Arbeit gewachsen. Gleichzeitig ist Zeit zu haben – für sich selbst oder die Familie – für viele Menschen ein immer größerer Wert.“

Treffer bei der Suche nach „seelisch“: 1 Mal (siehe oben)

Treffer bei der Suche nach „Depression“: 0

Treffer bei der Suche nach „Sucht“: 3 Mal in einem gesonderten Punkt

„Für eine verantwortungsvolle Drogen- und Suchtpolitik: Wir wollen einen Wechsel in der Drogenpolitik, der Gesundheits- und Jugendschutz sowie die Befähigung zum eigenverantwortlichen Umgang mit Risiken in den Mittelpunkt stellt. Grüne Drogenpolitik beruht auf den vier Säulen Prävention, Hilfe, Schadensminimierung und Regulierung. … Wir wollen Kommunen ermöglichen Modellprojekte durchzuführen und sie dabei unterstützen, zielgruppenspezifische und niedrigschwellige Angebote in der Drogen- und Suchthilfe auszubauen. Hierzu zählen etwa aufsuchende Sozialarbeit, Substanzanalysen (Drug Checking), Substitutions- und Diamorphinprogramme (auch in Haftanstalten) und Angebote für Wohnsitzlose sowie die bessere Vermittlung in ambulante und stationäre Therapie. Wir wollen Hindernisse für die Substitution durch Ärzt*innen und Ambulanzen abbauen. Wir stärken die Suchtprävention mit modernen Ansätzen und digitalen Medien unter Einbeziehung der Zielgruppe, auch für Alkohol, Medikamente und Tabak.“

Suche nach „Störung“ (z.B. Angststörung, bipolare Störung, Persönlichkeitsstörung): 0

Mein Senf dazu

113 Seiten – und die mit Abstand umfangreichste Beschäftigung mit dem Thema Psychische Erkrankungen. Für die Grünen sind es nicht nur ein paar wenige, sondern viele Kinder und Jugendliche, die in Gewalt und Vernachlässigung aufwachsen – siehe die 26%, die psychisch kaputt ihr Elternhaus verlassen. Es wird auch nicht Männern direkt oder unterschwellig die Hauptschuld gegeben, man formuliert es völlig neutral. Die Partei setzt nicht auf härtere Strafen, sondern auf Vorbeugung. Was bringt es Opfern, wenn die Täter VIELLEICHT hart bestraft werden? Den Schaden werden sie trotzdem lebenslänglich mit sich tragen. Mir fehlt noch, dass Mütter nicht länger pauschal von Jugendämtern und Gerichten als der bessere Elternteil angesehen werden darf. Narzisstische Frauen können genauso „unsichtbar“ ihre Kinder zerstören wie Männer.
Den Grünen ist auch bewusst, dass es unzumutbar ist, wenn psychisch Erkrankte Monate auf professionelle Hilfe warten müssen und dass es hier einen großen Notstand gibt. Beim Thema Sucht gibt es nicht nur einen inhaltslosen Satz, sondern konkrete Pläne.

https://cms.gruene.de/uploads/documents/Wahlprogramm_DIE_GRUENEN_Bundestagswahl_2021.pdf

Linke

148 Seiten im PDF

Treffer bei der Suche nach „psychisch“: 8 Mal

„Das Arbeitsschutzgesetz verpflichtet Unternehmen, die Arbeit so zu gestalten, dass Gefährdungen der psychischen und physischen Gesundheit möglichst vermieden werden. Es scheitert allerdings oft an der Durchsetzung. Wir wollen einen Schutz gegen Dauerstress und Überlastung sicherstellen: … Wir brauchen eine Verordnung zum Schutz vor Gefährdungen durch psychische Belastungen bei der Arbeit (Anti-Stress-Verordnung). Betriebsräte müssen Unterstützung bekommen, um
die bestehenden Regeln des Arbeitsschutzgesetzes zur Verhütung psychischer Belastungen sowie ganzheitliche Gefährdungsbeurteilungen und vor allem Abhilfemaßnahmen besser durchsetzen zu können.“

„Die Anerkennung von Berufskrankheiten muss erleichtert werden. Das schließt psychische Erkrankungen ein.“

„Wir wollen neue Perspektiven für Menschen, die derzeit keiner regulären Beschäftigung nachgehen können, auch aufgrund körperlicher oder psychischer Beeinträchtigungen.“

„Psychisch kranke Menschen wollen wir vor dem Gesetz und in den Sozialversicherungen gleichstellen und ihnen Zugang zu unserem öffentlich geförderten Beschäftigungssektor ermöglichen.“

Menschen, die nach Deutschland flüchten, sind mit vielen Herausforderungen konfrontiert. … Die Forderung nach physischer Distanz in Zeiten einer Pandemie stellt sich für Massenunterkünfte als besonders drastisch heraus. Die noch verstärkte Isolation fordert die psychische Gesundheit vieler Geflüchteter.“

„Alle Gesetze und Verordnungen müssen überprüft werden, ob sie der UN-BRK entsprechen und bei Bedarf entsprechend geändert werden. Dabei soll auch die Stellung von Menschen mit schweren sog. geistigen und Mehrfachbehinderungen, psychischen Beeinträchtigungen und chronischen Erkrankungen verbessert werden.“

Treffer bei der Suche nach „seelisch“: 0

Treffer bei der Suche nach „Depression“: 0

Treffer bei der Suche nach „Sucht“: 1 Mal

„Wir wollen die Gefahren der Spielsucht verringern. Für gastronomische Einrichtungen wollen wir ein Automatenverbot.“

Suche nach „Störung“ (z.B. Angststörung, bipolare Störung, Persönlichkeitsstörung): 0

Mein Senf dazu

148 Seiten – und das Thema Psychische Erkrankungen scheint für die Linke weitgehend mit der Belastung am Arbeitsplatz verbunden zu sein. Abseits davon akzeptiert man einfach die Tatsache, dass es psychisch Erkrankte gibt, als wäre es nicht zu verhindern, den „Rest“ ignoriert man gekonnt. Die Spielsucht will die Linke bekämpfen, indem Spielautomaten entfernt werden. Klar, es gab auch keine Alkoholiker mehr, als es in Zeiten der Prohibition offiziell keinen Schnaps mehr gab. Und es gibt ja nicht Dutzende Handy-Spiele, in die man Tausende Euro versenken kann – pro Monat.
Eine Partei, die vorgibt, sich vor allem für die Schwachen einzusetzen, hat offenbar wieder keinen Plan, wo die Wiege von Sucht und psychischen Erkrankungen steht. Aber kann man so viel mehr erwarten von Menschen, die nicht wissen, ob sie populistisch sein wollen oder sich der Realität stellen sollten?

https://www.die-linke.de/wahlen/wahlprogramm-2021/

(Besser durchsuchbar ist der Entwurf: https://www.die-linke.de/fileadmin/download/wahlen2021/BTWP21_Entwurf_Vorsitzende.pdf )

FDP

91 Seiten im PDF

Treffer bei der Suche nach „psychisch“: 4 Mal in einem gesonderten Punkt

„Psychische Gesundheit fördern – weniger Wartezeiten: Wir Freie Demokraten wollen die Wartezeiten auf einen Therapieplatz reduzieren, den Ausbau von Therapieplätzen fördern, Prävention und Aufklärung stärken sowie die Ausbildung der psychologischen Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten weiterentwickeln. Die Anzahl der Kassensitze für Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten wollen wir deutlich erhöhen. Ebenso wollen wir mehr Studienplätze für Psychologie und Psychotherapie schaffen. Schulpsychologische Beratungsangebote wollen wir ausbauen. Schulsozialarbeiterinnen und -arbeiter sollen an jeder Schule verfügbar sein. Schließlich fordern wir eine bundesweite Aufklärungskampagne zur
Entstigmatisierung psychischer Erkrankungen, denn die psychische Gesundheit ist eine wesentliche Voraussetzung für Lebensqualität, Leistungsfähigkeit und soziale Teilhabe. Durch die Förderung von psychischer Gesundheit und Prävention wird die Gesellschaft sensibilisiert und Einzelnen kann schnell geholfen werden.“

Treffer bei der Suche nach „seelisch“: „0

Treffer bei der Suche nach „Depression“: 0

Treffer bei der Suche nach „Sucht“: 2 Mal

„Um mit Desinformation, Hatespeech, Cybermobbing, Datenschutz und Online-Sucht richtig und autonom umgehen zu können, müssen die digitalen Kompetenzen der Schülerinnen und Schüler gefördert werden.“

„Kontrollierte Freigabe von Cannabis: … Zu beachten bleibt jedoch, dass eine zu hoch angesetzte Steuer und damit ein entsprechend hoher Preis nicht zur effektiven Eindämmung des Schwarzmarktes führen wird. Das zusätzliche Geld soll für Prävention, Suchtbehandlung und Beratung eingesetzt werden. Das Verbot von Cannabis kriminalisiert unzählige Menschen, bindet immense Polizeiressourcen und erleichtert durch illegalen Kontakt zu Dealern den Einstieg zu härteren Drogen.“

Suche nach „Störung“ (z.B. Angststörung, bipolare Störung, Persönlichkeitsstörung): 0

Mein Senf dazu

91 Seiten – auf denen das Thema Psychische Erkrankungen seinen Platz gefunden hat. Darüber habe ich gestaunt, denn die FDP gehört für mich wegen ihrer Besessenheit beim Thema „Sicherung des Wohlstandes“ in eine Konfrontationstherapie, wo sie sich den Schäden stellen müsste, welche durch die bisherige Schaffung dieses Wohlstandes entstanden sind. Der Tunnelblick scheint Spielraum zu haben und hat den enormen Mangel in der Psychiatrie erkannt. Hätte nun noch dringestanden, dass Psychiatrische Kliniken nicht in die Hände von Investoren gehören, wäre ich bei meiner geringen Erwartungshaltung an die Wirtschaftspartei endgültig positiv überrascht gewesen. Digitale Kompetenzen der Schüler fördern, um z.B. mit Cybermobbing umgehen zu können – man hört es immer wieder, aber für mich ist das ein Placebosatz: „Klar, wir kümmern uns um das Thema! (Naja, irgendwie. Wirklich Ahnung haben wir aber keine.)“ Warum die Gesellschaft so kaputt ist, geht aus dem Programm nicht hervor, auch nicht die Wiege von Suchterkrankungen.

https://www.fdp.de/sites/default/files/2021-06/FDP_Programm_Bundestagswahl2021_1.pdf

AfD

105 Seiten im PDF

Treffer bei der Suche nach „psychisch“: 1 Mal

„Wir setzen uns dafür ein, dass im Rahmen eines Corona-Untersuchungsausschusses die gesamte Corona-Politik der Bundesregierung … sowie die körperlichen, psychischen und psychosozialen Schäden durch die Maßnahmen, die Maskenpflicht ohne Gesundheitsprüfung und die per Notfallzulassung eingesetzten Impfstoffe genauestens untersucht werden.“

Treffer bei der Suche nach „seelisch“: 1 Mal

„Eltern, die ihre Kleinkinder selbst betreuen, erleben deren Entwicklung unmittelbar, vermitteln ihnen Herzensbildung und erhalten damit ihre körperliche und
seelische Gesundheit, während gerade bei Kindern unter drei Jahren eine Fremdbetreuung mit Entwicklungsrisiken verbunden ist.“

Treffer bei der Suche nach „Depression“: 2 Mal

„Durch die überzogene Politik der Bundesregierung, der EU und der EZB in der Corona-Krise drohen gleichzeitig eine wirtschaftliche Depression und eine massive
Teuerung, …“

„Bereits nach wenigen Jahren wird das zu kaskadenartigen Zusammenbrüchen von sogar bis dahin noch gesunden Unternehmen führen und den Auftakt
zu einer umfassenden Depression bilden.“

Treffer bei der Suche nach „Sucht“: 1 Mal

„Cannabis nur in der Medizin: Für medizinische Indikationen sollen unter ärztlicher Aufsicht Präparate mit dem Hauptwirkstoff zur Verfügung stehen. Wir befürworten den Ausbau der suchtpsychiatrischen Versorgung für eine dauerhafte Abstinenz von Drogen.“

Suche nach „Störung“ (z.B. Angststörung, bipolare Störung, Persönlichkeitsstörung): 0

Wo nähert sich das Programm der Quelle psychischer Erkrankungen an?

Ein langer Teil des Programms widmet sich der Familienpolitik (Seite 104-105 im PDF), ich möchte nicht alles kopieren. Aufgefallen ist mir u.a. :

„Über soziales Marketing soll für Familiengründungen und das Leitbild der 3-Kind-Familie geworben sowie über die damit verbundenen Angebote informiert werden. … Die Jugendpolitik muss auf eine Förderung der Familien ausgerichtet werden und das Ziel verfolgen, dass die Kinder in ihren Familien bleiben. … Die Gesellschaft muss in Familien, Schule und Medien den Respekt vor dem Leben und ein positives Bild von Ehe und Elternschaft vermitteln. Diesen Bedarf erkennt man daran, dass seit Jahren in Deutschland jährlich rund 100.000 ungeborene Kinder getötet werden, was der Zahl der Einwohner einer Großstadt entspricht. … Kinder sind die Hauptleidtragenden, wenn sich die Eltern trennen. Die daraus resultierenden Schäden müssen reduziert werden, indem die Problematik aus der Sicht der Kinder betrachtet wird. Dazu gehört auch die umfassende Unterstützung und Beratung getrennter Eltern. … Da die Mehrheit der Trennungskinder bei den Müttern
aufwächst, ist ein besonderes Augenmerk auf die Einbeziehung der Väter in die Erziehung zu legen. Kinder brauchen Vater und Mutter, die jeweils unterschiedliche
Aspekte für die Entwicklung einbringen. Kinder dürfen nicht als Druckmittel oder Instrument der Rache dienen, indem der Kontakt dem anderen Partner erschwert oder verwehrt wird.“

Mein Senf dazu

105 Seiten Ignoranz. Das Thema Psychische Erkrankungen existiert für die AfD nicht. Überrascht hat es mich nicht. Gerade in einer populistischen Partei wird man in Führungsrollen noch mehr Menschen finden, die sich in der narzisstischen Persönlichkeitsstörung wiederfinden als in anderen Parteien: Populisten/Narzissten können unglaublich gut Menschen für ihre Zwecke einfangen. Sie können unglaublich gut manipulieren, um ihr Ziel zu erreichen. Sie halten sich für grandios wichtig und werten alle ab, die ihnen nicht von Nutzen sind. Sie sind von nichts so begeistert wie von sich selbst. Fehler machen sie keine, schuld sind immer die anderen. Bei Kritik schlagen sie um sich. Mit ihnen zu diskutieren ist wie der Versuch, ein Stück nasse Seife festhalten zu wollen.
3 Kinder pro Familie soll das Ziel sein – Masse statt Klasse. Das ungeborene Leben soll geschützt werden – das geborene Leben ist egal. Immerhin scheint man in der AfD Frauen und Männer auf eine Stufe zu stellen, wenn es um die Wichtigkeit für Kinder geht. Von der Realität ist man allerdings so weit entfernt wie die Mehrheit der anderen Parteien. Aber beim Thema Klimawandel sieht man ja, wie weit Realitätsverlust in der Partei verbreitet ist – womit wir wieder bei psychischen Erkrankungen sind.

https://www.afd.de/wahlprogramm/

(Durchsuchbare Version: https://cdn.afd.tools/wp-content/uploads/sites/111/2021/06/20210601_AfD_Programm_2021_ONLINE.pdf )

Mein Gesamtfazit

Klar vorn sind für mich die Grünen. Auch wenn der Zusammenhang „Kaputtgemachte Menschen sind gleich kaputte Gesellschaft“ im Programm nicht gesehen wird, setzt die Partei an der Wiege des Problems an: bei der Kindheit, die zu schützen ist.
Überraschend für mich ist Platz 2 für die FDP, wenn auch mit deutlichem Abstand zu Platz 1.
Ernüchtertend – wenn auch alles wie gewohnt ist – sind die Programme jener Parteien, dich sich als Volksparteien sehen. Die Probleme von Millionen Menschen werden ignoriert – aber Hauptsache, man gendert und gibt so vor, für ALLE da sein zu wollen.
Die Linke reiht sich zwischen Union und SPD ein, für die AfD gibt es kein Problem bei psychischer Gesundheit.
Ingesamt bleibt es bei Ignoranz und Ahnungslosigkeit unter Politikern – die ganz sicher nicht von Erkrankungen und Persönlichkeitsstörungen verschont werden. Gerade dort, wo man das in der Kindheit nie gesund entwickelte Ego über Macht, Einfluss, Geld und Aufmerksamkeit kaschieren kann, werden sich verstärkt Menschen mit Erkrankungen und Störungen finden. Vielleicht ist das der Grund für die Ignoranz.

Quellen

Statistik über psychische Erkrankungen: https://www.dgppn.de/_Resources/Persistent/f80fb3f112b4eda48f6c5f3c68d23632a03ba599/DGPPN_Dossier%20web.pdf Seite 10

In 18 Stunden verstehst Du diese irre Welt.

Wer Menschen verstehen will, muss ihnen zuhören, sie beobachten, hinter die Fassade schauen: Warum heiraten wir? Sind Frauen von Natur aus gute Mütter? Was erlebt man bei der Partnersuche? Wem verdanken Elon Musk und Kanye West ihre Erfolge? Was treibt andere Prominente an – und was ist dein eigener Antrieb? Fallen psychische Erkrankungen vom Himmel? Warum steht jemand 5 Stunden unter der Dusche? Wieso glaubt Käpt´n Crazy, die Chinesen würden kommen? Sind Krankenhäuser tatsächlich Hurenhäuser? Warum verheimlicht eine 50-Jährige, dass ihr Vater soff?

Mit den Antworten auf diese Fragen wird unerklärliches Verhalten entzaubert. Kein Hashtag, kein Gendern und keine Kampagne wird diese Welt retten können. Erst wenn wir einsehen, wie wir ticken, kann sich etwas verändern. Komm mit auf eine Reise, die Dich verändern wird!

Das Buch gibt es bei bod.de, Du kannst aber auch beim Buchhändler um die Ecke danach fragen.

Noch viel mehr Lesestoff findest Du hier:

Verrückt – Das Interview

Verrückt – Das Interview

Frage: Was muss passieren, damit diese Welt weniger verrückt ist? Antwort: Wir müssen zuhören lernen. Oder wir verbieten das Kinderkriegen.

#verrückt: Von Opfern und Tätern

#verrückt: Von Opfern und Tätern

Jochen wäre fast ertrunken, der Vater zerrte ihn wieder ins Wasser. Opfer und Täter, weiß und schwarz. Doch ist es wirklich so einfach?

#MeineStimmeGegenIgnoranz

#MeineStimmegegenIgnoranz – leise Version
MeineStimmegegenIgnoranz – laute Version

1,9 Millionen unserer erwachsen gewordenen Kinder verlassen offiziell psychisch kaputt ihr Elternhaus – und es ist uns egal. 28% der Erwachsenen insgesamt gelten als psychisch erkrankt – und es ist kein Thema. Die Gründe für diese Zahlen erklären aber, was mit dieser Welt nicht stimmt. Deshalb braucht das Thema psychische Gesundheit endlich maximale Aufmerksamkeit. Ich wäre Dir wirklich dankbar, wenn Du mit auf die Pauke hauen würdest, denn allein packe ich es nicht. Auch wenn du „nur“ Teil des Chors sein möchtest, dich in den hinteren Reihen verstecken möchtest oder dir die Kraft fehlt zum lauten Singen: absolut kein Problem. Hauptsache, du bist auf irgendeine Weise anwesend. Auch wenn du nur als Teil der Abonnentenzahl auftauchst, ist dem Thema geholfen.

Leseproben aus den Büchern und neue Ideen im Entstehen bringt Dir hin und wieder die digitale Brieftaube.

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Der Zuhörer

Jeder Mensch hat zwei Ohren. Nur was wir damit anfangen, ist recht unterschiedlich. Umso erleichternder ist es in Krisenzeiten, wenn du jemanden findest, der zuhören kann. In den letzten Jahren lernte ich, dass dies offenbar meine Superkraft ist. Diese biete ich Dir hier an.

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Von Thorben Sonnestrant

Zuhörer, Aufschreiber, Bildermacher

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