Die Geschichte hinter dieser Seite

Auf der Suche nach Ms. Right fand ich Geschichten, die mich an den Rand eines verbalen Amoklaufs gebracht haben. Wenn wir nicht endlich anfangen, psychische Erkrankungen und Persönlichkeitsstörungen als DAS Problem anzusehen, das unsere Welt kaputtmacht und wenn wir nicht endlich den Geschichten der 1,9 Millionen jungen Erwachsenen zuhören, die psychisch kaputt ihr Elternhaus verlassen, dann gute Nacht.

Von psychischen Erkrankungen und Persönlichkeitsstörungen hatte ich bis 2011 nicht die geringste Ahnung. Ich kannte niemanden, der unter Depressionen litt, eine bipolare Störung hat, ein Narzisst ist, Suizidgedanken hat. Heute ist mir klar: Ich kannte sie doch. Nur war es nie Thema.

Ab 2015 wagte ich mich langsam aus meinem Schneckenhaus, aus dem ich mich 40 Jahre lang mangels Selbstbewusstsein nicht hinausgewagt hatte und ging online auf die Suche nach Miss Right. Doch statt sie zu finden, hörte ich Geschichten, die jede für sich ein Buch füllen könnte – kein lustiges. Mit mehreren Frauen blieb ich in Kontakt, erfuhr ihre weiteren Erlebnisse bei der Partnersuche – und der Eindruck verstärkte sich:

„Nur noch Verrückte.“

Politisch korrekt?

Nein, dieses Urteil betraf nicht allein Männer. Es betraf Frauen, es betraf die Väter der Frauen und Männer, es betraf genauso die Mütter. Für das „Verrückte“ ließ sich in den Unterhaltungen immer ein Grund oder zumindest ein Name finden. Genauso ging es mir 2011, als sich der Mann meiner einstigen Mitschülerin Katharina so unglaublich seltsam verhielt, dass wir ihn „Käpt´n Crazy“ nannten, bis uns der Zufall auf die Diagnose „Bipolare Störung“ brachte. Der Grund für das Verhalten hatte bei all den später folgenden „Verrückten“ immer etwas mit der Kindheit zu tun, in deren Verlauf ihr psychisches Gleichgewicht aus der Balance verrückt worden war. Sie sind also aus ihrer Mitte Verschobene/Verrückte – ich schließe mich mit ein.

Was tun wir uns nur an …

Diese Geschichten in der Masse veränderten mein Bild von der Menschheit. Bis dahin glaubte ich, meine eigene Kindheit unter einem despotischen Vater sei etwas recht Seltenes gewesen. Bei all meinen Mitmenschen glaubte ich, sie hätten eine stinknormale Kindheit erlebt und verfügten über ein gesundes Selbstbewusstsein. Heute nach dem Blick hinter viele Gardinen ist mir klar: Gesundes Selbstbewusstsein muss man mit der Lupe suchen. Und „stinknormal“ bedeutet nicht: „behütete Kindheit“. Die traurige Normalität heißt seit Jahrzehnten: Vernachlässigung, Macht“spiele“, Gewalt, Missbrauch …

Dabei geht es nicht allein um schlagzeilenträchtige Geschichten. Ja, ich bekam aus erster Hand auch Erzählungen von Mord an der Partnerin, von angedrohter Enthauptung für den Fall der Trennung, von Verhören nach jedem Arbeitstag, von Vergewaltigung zu hören. Aber schon wenn du als Sohn oder Tochter bei deiner Geburt versagt hast in den Augen von Vater oder Mutter, weil du mit dem unerwünschten Geschlecht zur Welt gekommen bist und sie dich das lebenslang spüren lassen, macht dich das kaputt ohne Chance auf Reparatur. Ich lernte, dass Mutterliebe überhaupt nicht selbstverständlich und kein Naturgesetz ist. Mütter können ihre Kinder genauso beschissen behandeln wie Väter und stehen ihnen in der Menge in nichts nach. Denn auch wie wir mit unserem Nachwuchs umgehen, ist eine Frage von Selbstbewusstsein und keine Frage von Geschlecht, Intelligenz oder sozialer Herkunft.

Die Geschichte von Janina ist für mich das schlimmste beste Beispiel dafür. Ab dem 2. Lebensjahr wurde sie von ihrem Vater missbraucht. Im Winter setzte er sie vor die Tür, ließ sie in einem seiner Macht“spiele“ betteln, bis Janina versprach, sich nicht zu widersetzen. Die Mutter machte über all die Jahre nichts – im Gegenteil. Sie behandelte ihre Tochter ebenso wie das letzte Stück Scheiße. Und Janinas Eltern sind Lehrer. Ihr Vater wurde öffentlichkeitswirksam für seine Mitmenschlichkeit geehrt, weil er regelmäßig Blut spendet.

Und es passierte nichts. Einen Prozess gab es nie. Von Seiten des Gerichts wurde Janina erklärt, es würde Aussage gegen Aussage stehen und dann könne man nichts machen. In der Klinik wog Janina bei der Aufnahme 29 kg. Ihre Schilderungen vom Missbrauch hielt man für absolut glaubwürdig. Und dennoch passierte nichts. Stattdessen blieb Janina finanziell von ihren Eltern abhängig, weil sie Hartz IV erst ab 25 bekommen hätte, bis dahin müssen die Eltern zahlen. Und da es nie einen Prozess gab, war in den Augen der Behörden auch nie etwas passiert und Janina bekam keine finanzielle Hilfe von anderer Seite. Ihren 25. Geburtstag erlebte sie nicht mehr und so traurig das sein mag: Für sie hatte das Elend, das mit ihrer Geburt begann, endlich ein Ende. Nur kann das nicht die Lösung sein.

Das ohrenbetäubende Schweigen

Nun mag die Geschichte von Janina ein krasses Beispiel sein. Aber 1,9 Millionen junge Erwachsene verlassen psychisch kaputt ihr Elternhaus – und keinen interessiert es. Kein Wort in Wahlkämpfen. Kein Wort in Bundestagsgeneraldebatten über die brennendsten Probleme unserer Zeit. Kein Wort darüber in Talkshows. Als wären sie nicht da.

26% der jungen Erwachsenen verlassen psychisch erkrankt ihr Elternhaus.

Auch mir wäre diese Zahl wohl heute noch relativ egal, wenn ich nicht über die letzten Jahre die Geschichten von einigen aus dieser Altersgruppe direkt oder durch Dritte erzählt bekommen hätte. Bis ich diese Zahl 1,9 Millionen zum ersten Mal las, hatte ich zwar einige Biografieausschnitte aus dem Leben von jungen Erwachsenen inner- und außerhalb von psychiatrischen Kliniken gehört. Doch beim Lesen der Zahl schüttelte ich ratlos den Kopf: „Das kann nicht sein?!“ Da ich nicht wusste, wie viele Menschen es in dieser Altersgruppe überhaupt gibt, schaute ich weiter nach und musste feststellen, dass diese 1,9 Millionen 26% der „neuen“ Erwachsenen sind. Ein Viertel aller 18- bis 25-Jährigen. Jeder Vierte. Ich verstand die Welt nicht mehr: Wieso musste ich durch Zufall über diese Zahlen stolpern?! Wie können diese Zahlen nicht täglich Schlagzeilen füllen, weil das ein riesiges Problem ist?!

Heute macht mich diese Ignoranz innerlich rasend und gleichzeitig lassen meine Kräfte nach, weshalb ich mit dieser Website Mitstreiter und Netzwerke suche. Jeder Z-Promi bekommt mehr Aufmerksamkeit, wenn er seinen nackten Arsch in die Kamera hält als die 1,9 Millionen Unbekannten, die mit Depressionen, Angststörungen, Panikattacken und anderen Erkrankungen kämpfen. Da werden 25-Jährige aus der geschlossenen Psychiatrie entlassen, in der sie 4 Wochen wegen akuter Suizidgedanken waren und danach kümmert sich kein Schwein mehr um sie. Aus Verzweiflung hoffen sie, mit dem Umsetzen von Ratschlägen aus Youtube-Videos raus aus dem Loch kommen zu können. Diese Ratschläge versprechen teils einfache Wege aus der Depression – und sind sooo weltfremd, dass es einen wieder aggressiv macht. Statt wirklich hilfreich zu sein, wird wieder nur Kasse gemacht mit der Verzweiflung der am Boden liegenden.

Industriezweig: Psychisch Erkrankte

Andere bieten dir Kristalle gegen deine Probleme an, die nächsten leiten dich aus, wieder andere kommen an mit Geistheilung oder Energetischem Heilen – in der Not frisst der Teufel eben Fliegen. Die Pharmaindustrie fährt Wagenladungen mit Antidepressiva an die Lieferanteneingänge von psychiatrischen Kliniken – Medikamente, die meist in den 60er und 80er Jahren entwickelt und erstmals zugelassen wurden. (Quelle) Das Nordic Cochrane Centre in Kopenhagen hatte über 500 Studien zur Wirkung von Antidepressiva ausgewertet. 2019 wurde das Ergebnis vorgestellt. Demnach zeigt sich bei depressiven Patienten eine Wirkung – die aber kaum höher ist als bei Placebos. (Quelle) Das Institut hat sich absolute Unabhängigkeit bewahrt, strenge Regeln aufgestellt, es nimmt keine Gelder an von Pharmaunternehmen. Diese haben an solchen Ergebnissen wenig Interesse, denn mit den alten Wirkstoffen lässt sich weltweit dank der großen Anzahl Depressiver gut Geld verdienen.

Investoren übernehmen psychiatrische Kliniken, auch wenn sich mit einem psychisch Erkrankten nicht so viel verdienen lässt. Sie brauchen keinen Tausende Euro teuren Medi-Cocktail wie bei Krebs, sie brauchen kein MRT und keine anderen Geräte, die sich gut abrechnen lassen. Eigentlich brauchen sie 1:1-Betreuung von Menschen und Menschen sind immer ein unangenehmer Kostenfaktor. Aber wie bei Aldi, Netto, Edeka usw. heißt es: Die Masse machts! Denn psychische Erkrankungen verschwinden nicht mit dem 26. Geburtstag. 28% der Erwachsenen insgesamt gelten als Betroffene. 17,8 Millionen. (Quelle) Fast ACHTZEHNMILLIONEN. Menschen mit Klinikerfahrung wissen zu berichten, dass nach der Übernahme durch Investoren das Niveau der Einrichtung sinkt, vom Essen bis zu den Therapieangeboten.

Nicht der Rede wert?!

Und wer glaubt, dass alle anderen 72% psychisch gesund sind, dem rate ich: Schau hinter die Gardinen der Menschen um dich herum. Wer das für Panikmache hält, dem kann ich nur aus meiner Erfahrung der letzten Jahre sagen: Doch, es ist so schlimm. Noch immer bin ich auf der Suche nach einem einzigen Menschen, der seine Kindheit ohne (un)sichtbaren Schaden überlebt hat. Wäre ich nur ein, zwei Menschen begegnet, die heftige Probleme haben und alle anderen würden happy durchs Leben tanzen, hätte ich nie diese Seiten erstellt, kein Buch geschrieben und ich wäre nicht mit meiner Energie da, wo ich heute bin: ziemlich am unteren Ende. Mein Selbstbewusstsein hätte es mir niemals erlaubt, mich so weit aus dem Fenster zu lehnen, wenn mein Eindruck auf wackligen Füßen stünde.

Und selbst wenn es „nur“ um die 1,9 Millionen jungen Erwachsenen und „nur“ um die 17,8 Millionen Erwachsenen ingesamt und „nur“ um die 193.000 Kinder zwischen 10 und 18 Jahren ginge, bei denen 2017 eine Depression diagnostiziert wurde (Quelle): Allein diese Zahlen müssen doch Anlass genug sein, um endlich über das Thema psychische Gesundheit zu reden?! Nicht versteckt in dritten Programmen oder für eine Stunde nachts im Radio oder in einer Podiumsdiskussion voller Fachbegriffe.

Schweigen ist tödlich

Doch beste, wenn auch oft ernüchterndste bis traurigste Gelegenheiten werden nicht genutzt, um endlich mit dem Darüber reden anzufangen. 4 Jahre lang hätte man an Donald Trump zeigen und erklären können, wie Narzissten ticken. Wie sie Menschen manipulieren für ihre Zwecke. Wie unfähig sie sind, sich Kritik oder Diskussionen auf Augenhöhe zu stellen. Wie sie andere niedermachen, um ihre eigene Grandiosität herauskehren zu können. Wie sie einen ganzen Saal unterhalten und den Anschein von völliger Harmlosigkeit nach außen wahren können, während sie Partner und Kinder zu Hause, wo es niemand mitbekommt, krank machen oder in den Tod treiben, so wie es der Vater meines einstigen Mitschülers Ulrich gemacht hat. Im Frühsommer 2020 stand ich an seinem Grab und erfuhr, dass ich schon in meiner Kindheit einen Menschen kannte, der psychisch kaputtgemacht wurde. Das Thema war also immer da – nur redeten wir nicht darüber.

Heute erlebe ich, wie ein Vater (knapp 50) an Jugendamt und Gericht verzweifelt, weil große Ahnungslosigkeit herrscht beim Thema Narzissmus. Die Mutter hat den „Frauen sind von Natur aus liebevolle Mütter-„Bonus, dazu kommt die für Narzissten typische Art, überall gut anzukommen. Das gemeinsame Kind übergibt sich regelmäßig bei der Übergabe vom Vater an die Mutter und so nimmt die nächste psychische Erkrankung ihren Lauf, beginnend im Kinderzimmer. Und nichts passiert. Doch: Dem Vater geht es immer beschissener und dem Kind wächst ein weiterer Tumor im Kopf.

Mit dem Reden über Narzissmus hätte man auch aufklären können, dass die Wiege dieser und anderer Persönlichkeitsstörung im Kinderzimmer steht und dass man DORT anfangen muss, wenn man Hass bekämpfen will.

Doch immer wieder wird so getan, als habe das Denken und Handeln eines Menschen nichts zu tun mit seiner psychischen Verfassung. Der Attentäter von Halle war eben rechtsextrem und nur nebenbei psychisch erkrankt. Klopapier und Trockenhefe hortende Menschen waren eben einfach nur Egoisten. Angststörungen o.ä. kommen uns als Erklärungsversuch nicht in den Sinn, auch wenn 15% der erwachsenen Deutschen eine solche Diagnose haben. Der Ex-Mann meiner einstigen Mitschülerin Katharina glaubte zeitweise, die Chinesen würden kommen. Er lagerte deshalb Vorräte im Keller ein und baute ihn zur Wohnung für den Ernstfall aus. Dies fiel immer in manische Phasen seiner bipolaren Störung. Manien können begleitet sein von Realitätsverlust und Wahnvorstellungen. In den depressiven Phasen ließ er den Keller Keller sein. Die Freundin einer Verwandten sprach von Angriffen der Roboter und jeder habe einen Chip unter der Haut – auch dies fiel in eine manische Phase.

Und so kann man Menschen als Covidioten abstempeln, als Aluthutträger oder man kann Erklärungen suchen in den Geschichten anderer. Kennt man die Geschichten von Menschen, dann weiß man:

Wer das nicht wahrhaben will, der wird immer scheitern bei Erklärungsversuchen, was mit dieser Welt und vor allem mit den Menschen nicht stimmt. Ignoranz bringt uns keinen Deut weiter und ich bin diese Ignoranz leid, will schreien und suche Mitglieder für den riesigen Chor mit einem Orchester voller Kesselpauken.

Die Welle nach der Welle

Warum kommen wir bereits aus dem Arsch, wenn ein Virus Hundert Menschen befallen hat und warum nicht, wenn knapp 18 Millionen Menschen offiziell unter einer Erkrankung leiden, die belastend für sie selbst, aber auch das Umfeld ist? Für Menschen, deren Psyche bereits angeschlagen ist, kann Stress durch Unsicherheit in Sachen Arbeitsplatz, Geld, Gesundheit ein Brandbeschleuniger sein. Aber auch jene, die sich vor der Pandemie psychisch stabil gesehen haben und all die Ärzte, Schwestern, Pflegerinnen, Mitarbeiter in Krematorien und Behörden, Paketboten usw., die in der Pandemie über den roten Bereich gehen müssen/mussten sind gefährdet. Unter Dauerstress brechen wir selten zusammen, Adrenalin und Cortisol halten uns auf den Beinen, wir funktionieren. Gefährlich ist die „Ruhe“ danach.

Wie viele Wellen auch immer Corona haben wird: Ihnen wird eine riesige weitere Welle folgen. Wer in eine Krise angeschlagen geht, kommt selten gesünder aus ihr. Das erlebe ich an mir selbst seit zwei Jahren und das weiß jeder, dem privat die Seuche treu bleibt. In Japan stieg die Zahl der Suizide im Oktober 2020 gegenüber dem Vorjahresmonat bei Frauen um 83%, bei Männern um 21%. (Quelle) Als Grund vermutet man die wirtschaftlichen Auswirkungen der Pandemie. Meiner Erfahrung nach nimmt sich aber keiner das Leben, wenn er 20, 30, 40 Jahre psychisch gesund ist und dann ein Jahr finanzielle Ängste hat. Auch hier würde ein Blick hinter die Gardinen viel mehr an Erklärung bringen.

#MeineStimmegegenIgnoranz

Das Schweigen muss ein Ende haben und mit ihm die Ignoranz oder die Berührungsängste oder die Ahnungslosigkeit oder was auch immer verhindert, dass das Thema psychische Erkrankungen und Persönlichkeitsstörungen den nötigen Platz in Talkshows, Bundestagsreden und der öffentlichen Diskussion insgesamt bekommt. Millionen Geschichten dürfen nicht weiter links liegen gelassen werden, denn es sind Millionen mal EINE Geschichte.

Um die 80 Geschichten habe ich über die letzten 10 Jahre gesammelt und ich kann diese ungeschriebenen Bücher nicht in meinem Kopf beiseite schieben. Die Seiten sind gefüllt mit zu viel Elend, das sich verhindern ließe – nicht von heute auf morgen. Nur müssen diese Bücher aufgeschlagen und wahrgenommen werden. Allein packe ich das nicht, auch wenn ich immer mein Glück als Einzelkämpfer versucht habe – ein Erbe meines Vaters.

Jobs zu vergeben ohne Bezahlung

Mit dieser Website suche ich Öffentlichkeit und Mitstreiter, Netzwerke, Mäzene – Menschen, denen es wie mir geht beim Nicht-mehr-aushalten-können der Ignoranz. Wenn du weißt, wie man viel Aufmerksamkeit für das Thema bekommen kann ohne Amoklauf, dann melde dich bitte. Ich kann zwar (lange) Texte schreiben, aber ich tue mich schwer mit dem richtigen Nutzen der sozialen Netzwerke. Mir fehlt dazu auch die Energie. Die reicht, um mich an die Tastatur zu setzen und aufzuschreiben, was mir unter den Nägeln brennt, aber nicht zum ständigen Abfeuern von Posts und Beiträgen und Auffordern zum Liken und Kommentieren …

Wenn du „nur“ Teil des Chors sein möchtest, dich in den hinteren Reihen verstecken möchtest oder dir die Kraft fehlt zum lauten Singen: absolut kein Problem. Hauptsache, du bist auf irgendeine Weise anwesend. Auch wenn du nur als Teil der Abonnentenzahl auftauchst, ist dem Thema geholfen:

Buch sucht Öffentlichkeit

Dieses Buch ist keine philosophische Abhandlung, sondern ein Blick hinter die Gardinen. Wer die Menschen verstehen will, muss ihnen zuhören, sie beobachten.
Literaturagenten finden hier das Exposé.

Hier kannst Du weiter lesen:

Noch viel mehr Lesestoff findest Du hier:

Der Zuhörer

Jeder Mensch hat zwei Ohren. Nur was wir damit anfangen, ist recht unterschiedlich. Umso erleichternder ist es in Krisenzeiten, wenn du jemanden findest, der zuhören kann. In den letzten Jahren lernte ich, dass dies offenbar meine Superkraft ist. Diese biete ich Dir hier an.

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Quellen:

  • https://www.dgppn.de/_Resources/Persistent/154e18a8cebe41667ae22665162be21ad726e8b8/Factsheet_Psychiatrie.pdf
  • https://www.depression-heute.de/antidepressiva-sind-keine-neuen-medikamente/
  • https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/105287/Depressionen-machen-Kindern-und-Jugendlichen-zunehmend-zu-schaffen
  • https://sumikai.com/nachrichten-aus-japan/soziales-leben/selbstmordrate-in-japan-im-oktober-wieder-gestiegen-283517/