Gendern & Co. – Teil 3: Heiligenschein oder Scheinheiligkeit?

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Grüner wird´s nicht!

Für mich ist das „Jetzt rücken wir Frauen/Transgender/andere Menschen aus dem Dunkeln ins Licht“ nur eine weitere Möglichkeit für Menschen, Unternehmen und Organisationen, ihr Image aufzuhübschen. Die Diskussion über den Klimawandel hat für viele Firmen die perfekte Gelegenheit für Green-Washing angespült: Tue so, als ob du super umweltfreundlich bist und die Kunden kaufen dir DAS und dein Zeug weiterhin ab. Damit verscheuchst du so gut wie niemanden und verprellst keine Handelspartner. Theoretisch könnte man ja auch Chinas Diktatur kritisieren, wenn man es so gut mit den unterdrückten Menschen meint, aber das kannst du nur machen, wenn du nicht wirtschaftlich auf den roten Bruder angewiesen bist. War es nicht seltsam, WIE VIELE Unternehmen plötzlich nachhaltige Produkte im Angebot hatten?! All die Jahre und Jahrzehnte davor war das nicht möglich und schlagartig haben die kleinen und großen Unternehmen ökologisch einwandfreie, nachhaltige Ware im Programm?! Und der Kunde soll das glauben?!

Und wenn du dich nicht grün anmalen willst oder kannst, dann lässt du halt die Regenbogenflagge wehen und zeigst in deinem Werbespot gleichgeschlechtliche Paare, ob bei der Partnersuch-Plattform oder beim Teetrinken oder oder oder …

Und wenn auch das nicht zu deinem Produkt passt, weil es kein Paar enthält, dann zeigst du halt, dass du mit allen Hautfarben auf Du und Du stehst. So besetzt du die Rolle einer Märchenfigur, die ihren Name durch ihre Haut so weiß wie Schnee erhielt, mit einer Latina. Immerhin gehst du nicht so weit und nimmst für das neue Schneewittchen Samuel L. Jackson, obwohl du mit ihm jegliche Stereotypen in den Wind schießen könntest: Warum soll denn Schneewittchen im Jahr 2022 unbedingt eine weiße, junge Frau sein?! Hautfarbe, Geschlecht und Alter dürfen keine Rolle mehr spielen! Alle Menschen sind gleich! Aber dann kommt ein 1,35 m großer Schauspieler an und erklärt das komplette Märchen für ewiggestrig, weil es Zwerge enthält. Gott, politisch korrekt sein zu wollen für die PR ist ein verdammt hartes Geschäft …

Missbrauch kann auch Spaß machen!

Wir scheinen in den letzten Jahren immer mehr zu Meistern darin geworden zu sein, uns ein perfektes Äußeres zu verpassen. Erst waren es die Filter, die unsere zerknitterte Haut auf das Niveau eines Babypopos glätten und dank denen wir viele Likes bekommen konnten. Inzwischen glätten wir unseren Charakter für die Daumen hochs. TV-Sender wählen für ihre Reality-Shows mit voller Absicht psychisch instabile Kandidaten aus, weil die den großen Unterhaltungsfaktor garantieren und fahren gleichzeitig Kampagnen, wie fortschrittlich sie in Sachen Menschlichkeit doch sind. Seltsam ist nur, wenn es dann Skandale gibt wie im Dschungelcamp und die Sender sich darüber empören, obwohl das Drama durch die Kandidatenauswahl genau so gewollt ist.

In der ersten Pandemie-Welle wurden viele Helden beklatscht, ins Licht gerückt – inzwischen stehen sie wieder im Schatten und man hört aus den Kreisen der LKW-Fahrer, Krankenschwestern, Altenpfleger, Erzieher, Lehrer, Supermarkt-Kassierer usw. reichlich Ernüchterung. An den schwierigen Arbeitsbedingungen und der miesen Bezahlung hat sich demnach nichts verändert, stattdessen gibt es Druck durch die Impfpflicht. Viele werden nach dem Ende der Pandemie psychisch in einem wenig guten Zustand sein und dann wird man sich um sie genauso wenig kümmern wie um die, die schon vor der Pandemie am Boden lagen.

Der Weltfußballverband FIFA ist um keine Kampagne verlegen, ob gegen Rassismus, für Vielfalt und andere eigentlich sehr wünschenswerte, menschliche Dinge. FIFA und menschliche Dinge? Wer sie kennt, der wird jetzt ein abwertendes Grinsen auf den Lippen haben – zurecht. All die Sponsoren der WM in Katar werden genauso wenig um Kampagnen verlegen sein, mit denen sie ihr Image pflegen wollen – doch von einem Boykott wegen der Sklavenhalterei beim Bau der Stadien will keiner was wissen. Da weht die Regenbogenflagge steif im Wind – gut, solange man nicht bei denen aneckt, mit denen man Geschäfte machen will. In dem Fall wird die Flagge ganz fix eingeholt und im Tresor verstaut.

Fake!

Mein Vater hatte 2019 einen Schlaganfall. 22 Jahre lang hatte ich ihn nicht gesehen bzw. gesprochen. Da er nach dem Schlag nicht mehr für sich selbst sorgen konnte, musste ich vieles regeln und kam dadurch mit Menschen in Kontakt, die ihn kannten: seine Bibliothekarin, seine Pensionswirtin in Österreich, die Krankenschwester in seiner Hausarztpraxis. Alle drei reagierten bestürzt auf die Nachricht vom Schlag und sagten jeweils so etwas wie: „Ach herrje, das hat er nicht verdient, der ist immer so nett und höflich gewesen.“ Seine Lieblingsnichte kannte ihn ebenfalls weitgehend von dieser Seite und auch mir war dieses Gesicht bekannt: Vater grüßte früher die Gartennachbarn so wunderbar nett und höflich, als könne er keiner Fliege etwas antun. Das andere Gesicht kannten nur seine Frau und seine Söhne und dieses Gesicht war alles andere als nett und höflich. Als ich seiner Lieblingsnichte, also meiner Cousine, von dieser anderen Seite erzählte, war sie erstaunt: „Das hätte ich ihm nicht zugetraut.“ Ihr fiel es aber nicht schwer, mir zu glauben, denn sie hatte unter ihrem Vater, dem Bruder meines Vaters, mindestens genauso viel auszuhalten.

Ich hatte weder bei der Bibliothekarin, noch bei der Schwester in der Hausarztpraxis und auch nicht bei der Pensionswirtin versucht, das Bild, das sie von Vater hatten, geradezurücken. Mir erschien es als sinnlos, denn sie kannten ihn über Jahre als diesen netten, höflichen Mann und ein solches Bild lässt sich nicht in drei Sätzen verändern.

Auch Ullis Schwester kennt von ihrem Vater dieses Prinzip: Nach außen Biedermann, nach innen Terrorist. Sie sieht ihn ganz klar als Mann mit narzisstischer Persönlichkeitsstörung und ich habe Null Zweifel, dass sie damit richtig liegt, auch wenn es nur eine Laien-Diagnose ist. Typisch für Narzissten ist u.a., dass sie mit ihrem charmanten Auftreten einen ganzen Saal unterhalten können und man ihnen nicht im Geringsten zutraut, was sie ihren Partnern und Kindern antun. Das Gesicht, das sie nach außen zeigen, ist absoluter Fake und wann immer sich Konzerne, Organisationen, TV-Sender und andere Medien oder einzelne Menschen ein klinisch sauberes Image geben, muss ich inzwischen an Narzissmus denken – vor allem dann, wenn ich höre, dass hinter den sich grün waschenden Unternehmen meist nicht viel wirklich haltbare Farbe steckt.

Jetzt seid doch mal vernünftig!

Der scheinbaren Spaltung der Gesellschaft, dem offenbar immer rauer werdenden Ton, werden immer mehr Appelle an die Vernunft, an Mitmenschlichkeit, an Solidarität entgegengestellt. Hier wird Rassismus verurteilt, da Ausländerhass, dort wird gegendert. Vor allem Weihnachten und Jahreswechsel sind Hoch-Zeiten für solche Appelle. Ein kleiner Auszug vom Jahresende 2021:

Der Papst sagte in der Christmette: „Hören wir auf, zu jammern und lange Gesichter zu machen, und lassen wir ab von der Gier, die uns immer unbefriedigt lässt.“ – Und schon kommt der Gierige zur Vernunft?!

In seiner Weihnachtsbotschaft appellierte er an die Menschen, nicht wegzusehen im Angesicht von Konflikten, Krisen, Leid von Flüchtlingen. Er rief zu mehr Dialogbereitschaft auf und hob das Leid von Frauen und Kindern hervor, die in Zeiten der Pandemie verstärkt Opfer von Gewalt würden. Ohne schon kommen die Gewalttätigen zur Einsicht, dass man andere Menschen nicht verprügelt?!

Bundespräsident Steinmeier stellte in der Weihnachtsansprache die Theorie auf: „Menschen können irren, sie lernen aber auch.“ – Wenn sie lernen würden, gäbe es nicht solche Sätze.

Der katholische Berliner Erzbischof Koch forderte zu Weihnachten stärkere Solidarität mit geflüchteten Menschen. Jupp, erledigt.

Ähnliche Appelle gibt es zu Gedenktagen, ob Kriegsende oder Holocaust. Dann wird vor neuer Judenfeindlichkeit gewarnt, zur Verteidigung der Demokratie aufgerufen, zu Wachsamkeit.

Ich frage mich: An wen genau wenden sich diese Menschen? Wer ist die Zielgruppe? Wessen Gewissen wollen sie knacken und zum Besseren drehen? Wo sehen sie den ganz konkreten Erfolg solcher Appelle in der Vergangenheit? Bei welchen Menschen, die der Papst, der Bundespräsident und der Erzbischof kennen, haben je solche Appelle ein Umdenken bewirkt? Mein Vater hätte zu Lebzeiten nicht gemeint sein können, auch nicht Ullis Vater, denn an ihnen prallte so etwas über Jahrzehnte spurlos ab.

Auch meine einstige Muse kann nicht gemeint sind. Sie ließ sich gegen jede Vernunft zwei Wochen nach dem Tod ihres Mannes auf einen Typen ein, der schon zuvor ordentlich an ihr baggerte. Auch für sie selbst war klar, dass sie vom Regen in die Traufe kommt, doch durch ihre Vergangenheit – den Missbrauch – hatte Vernunft Null Chancen. Genauso ist es bei den 80 Menschen, die ich in meinem Buch „Verrückt – ein Aufschrei“ beschreibe. Gut, vielleicht bin ich immer wieder einfach jenen gekonnt ausgewichen, bei denen „Jetzt seid doch mal vernünftig, so geht das doch nicht!“ Wirkung zeigt.

Zeitverschwendung

Das Schlimmste an Kampagnen und Appellen ist für mich: Sofern du dank Naivität überhaupt an die Wirkung deiner Appelle glaubst und nicht aus reinem Narzissmus handelst, verschwendest du einfach nur Zeit.

Du kannst auch einen Topf mit Wasser in die Sonne stellen und darauf hoffen, dass das Wasser irgendwann kocht. Aber du wirst nirgends in der Geschichte der Menschheit jemanden ausfindig machen können, der damit Erfolg hatte.

Du wartest auf die Früchte deiner Arbeit und stellst irgendwann fest, dass sich überhaupt nichts verändert hat. Dann musst du die vertane Zeit abhaken, in welcher du eigentlich etwas wirklich Erfolg bringendes hättest tun können.

Und das einzig Hilfreiche, was ich als Lösung all der Probleme dieser Welt sehe, ist: Kindern ermöglichen, mit einem gesunden Selbstbewusstsein ihr Elternhaus verlassen zu können. Und dazu braucht es Eltern mit gesundem Selbstbewusstsein.

Tausche Vorurteile gegen Vorurteile!

Im Kampf gegen Vorurteile entstehen neue Vorurteile: Besetze die Posten in der Firma so divers wie möglich und alles ist gut, denn diverse Menschen sind immer gute Menschen. Doch gerade wer immer irgendwie anders ist und war, wird zum leichten Ziel derer, die andere abwerten müssen, um sich selbst aufzuwerten. Wenn du eine solche Zielscheibe warst und vielleicht noch bist, leidet das Selbstbewusstsein – ich spreche da wieder auch aus ganz eigener Erfahrung, wobei mein Anders sein etwas mit den grauen Zellen zu tun hat.

Ich kenne mehrere Geschichten, in denen das Kind schon bei der Geburt versagt hatte, weil es mit dem falschen Geschlecht zur Welt kam: Die eine Mutter wollte ein Mädchen, der eine Vater wollte einen Jungen und beide Elternteile lassen ihre Kinder die Verärgerung bis heute spüren, was heftige psychische Spuren hinterlassen hat.

Wie sieht es dann erst aus, wenn das Kind weder der erwünschte Junge, noch das ersehnte Mädchen ist?! Schon wenn Kinder ihrer Geschlechterrolle gerecht werden, gehen mindestens 26% mit kaputtem Selbstbewusstsein aus ihrem Elternhaus und werden von Opfern zu Tätern. Rein von der Logik her müssten diverse Menschen noch öfters Täter sein als nicht-diverse. Und nein, das heißt nicht, dass dem so sein muss, aber Klischees muss man ab und zu mit Dynamit aufbrechen, so dass das Nachdenken in Bewegung kommt.

Apropos Vorurteile: Schauspieler Michael J. Fox, Star aus den „Zurück in die Zukunft“-Filmen und an Parkinson erkrankt, sagte in einem Interview: „ Wir sehen einen Rollstuhl oder jemanden mit einer Behinderung im Fernsehen und schon wird die Musik sanft und dunstig … Dann kämpft der Typ mit irgendeiner banalen Tätigkeit, wir beobachten ihn bei dem rührenden Versuch, diese Sache zu bewältigen. … Auch behinderte Menschen können Arschlöcher sein. Behinderte Menschen können Idioten sein und manipulativ …“

Gleiches gilt für Flüchtlinge: Auch sie sind nicht die besseren Menschen – genauso wenig, wie sie schlechtere Menschen sind. Ja, auch unter ihnen sind Täter – aber sie sind nicht Täter, weil sie Ausländer sind. Gerade wenn sie aus Kriegsgebieten kommen, sind traumatische Erlebnisse im Gepäck und je größer das Trauma, umso weiter weg führen uns die Wege von dem, was wir unter „vernünftigem Handeln“ verstehen.

Nicht die Hautfarbe, nicht das Geschlecht, nicht das Heimatland, nicht der Glauben entscheiden darüber, wer Opfer und wer Täter ist, sondern wie du in deinem Kinderzimmer behandelt wurdest. Menschen einer Gruppe pauschal als gut zu betrachten, bringt genauso wenig, wie Menschen einer Gruppe als Messer schwingende Axtmörder darzustellen.

Selbst Menschen, die Yoga machen, sind nicht automatisch emphatische Wesen voller Liebe und Güte. Dahinter kann sich wieder purer Narzissmus verbergen oder wenigstens die Aufwertung des eigenen Egos nach dem Motto: „ICH habe die Erleuchtung und ihr nicht!“ Und es kann zur Verdrängung der eigentlichen Probleme dienen. Wie überall kann der Blick hinter die Gardinen Klischees und Vorurteile zerlegen. Der Link zu einem Artikel darüber ist unten zu finden.

Appell gegen Appelle?!

Übrigens bin ich mir darüber bewusst, dass auch ich mit all dem, was ich von mir gebe, an die Vernunft appelliere – zumindest könntest du mir das so an den Kopf werfen. Ich würde ein paar Sekunden in „Ja klar, isso“-Mentalität verfallen, um mich dann aus der Affäre zu ziehen mit der Antwort: „Nein, ich will nur, dass jeder auf die Suche nach DEM Menschen in seinem Umfeld geht, bei dem mit gutgemeinten Worten ein neuer Weg in Richtung Vernunft begonnen hat. Mehr will ich gar nicht.“

Schlusswort

Gendern ist aus meiner Sicht eine weitere Form von Appell bzw. Kampagne und damit zum Scheitern verurteilt, wenn es dabei wirklich um Hilfe für Menschen im Schatten gehen sollte und nicht um narzisstisches „Ich bin sooo ein guter Mensch“. Mein Weg ist ein anderer, siehe u.a. mein Buch „Verrückt – ein Aufschrei“. Ich werde auf jegliches Gendern weiterhin verzichten und bitte jeden um Nachsicht, der sich ausgegrenzt fühlen sollte. Ich mag die deutsche Sprache, sie ist wie ein riesiger Baukasten, mit dem man viele hübsche Sachen herstellen kann. Gendern empfinde ich als Anschlag auf diese Sprache, wobei mir ein anderes, härteres Wort auf der Zunge liegt, welches aber einige triggern könnte.

Wie bereits erwähnt: Mein Freundeskreis besteht nur aus Frauen und sie halten es ganz gut mit mir aus. Keine von ihnen vermittelt mir den Eindruck, man würde sie als Frau zu wenig wahrnehmen. Wo es aber ganz klar ein Problem bei der Wahrnehmung gibt – unabhängig vom Geschlecht: beim Zuhören und bei ganz konkreter Hilfe in Notlagen. Keine der Frauen zieht es ins Rampenlicht, auch nicht Hanna, die seit einem unverschuldeten Unfall vor 20 Jahren traumatisiert ist und sich seitdem mit Unverständnis, Weghören und einem verdammt kranken Gesundheitssystem rumschlagen muss, obwohl ihr dazu eigentlich die Energie fehlt. Ihr überlasse ich das letzte Wort zu diesem Thema: „Gendersprache? Ich? Nee, da bist du bei mir falsch. Bei dem ganzen Genderirrsinn mach ich nicht mit.“

Quellen

– Papst in der Christmette 2021: „Hören wir auf, zu jammern und lange Gesichter zu machen, und lassen wir ab von der Gier, die uns immer unbefriedigt lässt.“: https://www.zdf.de/nachrichten/politik/christmette-im-petersdom-papst-ruft-zu-bescheidenheit-auf-100.html

– Weihnachtsbotschaft des Papstes: https://www.tagesschau.de/ausland/papst-urbi-et-orbi-105.html

– Peter Dinklage über die Neuverfilmung von Schneewittchen: https://www.sueddeutsche.de/kultur/peter-dinklage-disney-streit-1.5515565

– Bundespräsident Steinmeier: „Menschen können irren, sie lernen aber auch.“ https://www.bundespraesident.de/SharedDocs/Reden/DE/Frank-Walter-Steinmeier/Reden/2021/12/211225-Weihnachtsansprache-2021.html

– Michael J. Fox „Auch behinderte Menschen können Arschlöcher sein. Behinderte Menschen können Idioten sein und manipulativ …“: https://www.zeit.de/news/2021-06/17/michael-j-fox-kritisiert-filmszenen-fuer-behinderte

– Yoga & Narzissmus: https://www.spektrum.de/news/yoga-und-meditation-ein-spiritueller-deckmantel-fuer-narzissmus/1938055

In 18 Stunden verstehst Du diese irre Welt.

Wer Menschen verstehen will, muss ihnen zuhören, sie beobachten, hinter die Fassade schauen: Warum heiraten wir? Sind Frauen von Natur aus gute Mütter? Was erlebt man bei der Partnersuche? Wem verdanken Elon Musk und Kanye West ihre Erfolge? Was treibt andere Prominente an – und was ist dein eigener Antrieb? Fallen psychische Erkrankungen vom Himmel? Warum steht jemand 5 Stunden unter der Dusche? Wieso glaubt Käpt´n Crazy, die Chinesen würden kommen? Sind Krankenhäuser tatsächlich Hurenhäuser? Warum verheimlicht eine 50-Jährige, dass ihr Vater soff?

Mit den Antworten auf diese Fragen wird unerklärliches Verhalten entzaubert. Kein Hashtag, kein Gendern und keine Kampagne wird diese Welt retten können. Erst wenn wir einsehen, wie wir ticken, kann sich etwas verändern. Komm mit auf eine Reise, die Dich verändern wird!

Das Buch gibt es bei bod.de, Du kannst aber auch beim Buchhändler um die Ecke danach fragen.

Noch viel mehr Lesestoff findest Du hier:

Verrückt – Das Interview

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Frage: Was muss passieren, damit diese Welt weniger verrückt ist? Antwort: Wir müssen zuhören lernen. Oder wir verbieten das Kinderkriegen.

#verrückt: Von Opfern und Tätern

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Jochen wäre fast ertrunken, der Vater zerrte ihn wieder ins Wasser. Opfer und Täter, weiß und schwarz. Doch ist es wirklich so einfach?

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1,9 Millionen unserer erwachsen gewordenen Kinder verlassen offiziell psychisch kaputt ihr Elternhaus – und es ist uns egal. 28% der Erwachsenen insgesamt gelten als psychisch erkrankt – und es ist kein Thema. Die Gründe für diese Zahlen erklären aber, was mit dieser Welt nicht stimmt. Deshalb braucht das Thema psychische Gesundheit endlich maximale Aufmerksamkeit. Ich wäre Dir wirklich dankbar, wenn Du mit auf die Pauke hauen würdest, denn allein packe ich es nicht. Auch wenn du „nur“ Teil des Chors sein möchtest, dich in den hinteren Reihen verstecken möchtest oder dir die Kraft fehlt zum lauten Singen: absolut kein Problem. Hauptsache, du bist auf irgendeine Weise anwesend. Auch wenn du nur als Teil der Abonnentenzahl auftauchst, ist dem Thema geholfen.

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Von Thorben Sonnestrant

Zuhörer, Aufschreiber, Bildermacher