Ein Witz

In mitten des Ozeans sinkt nach heftigen Stürmen ein Boot ganz langsam. Der Mann darin ist erschöpft, er bekommt den Kahn einfach nicht mehr leer, so sehr er sich bemüht.

Ein zweites Boot nähert sich, der Mann schöpft Hoffnung – Rettung in Sicht nach langer Zeit.

Der andere Mann kommt immer näher, grüßt kurz, schaut: „Ich bin Tischler. Das Holz sieht noch richtig gut aus.“

Der Untergehende seufzt: „Und dennoch sinke ich.“

Der Tischler schaut noch einmal: „Hmm. Also am Holz kann es nicht liegen.“ Dann greift er in seine Ruder und verschwindet langsam im Nebel.

Drei Tage später taucht ein weiteres Boot auf. Wieder grüßt man sich freundlich: „Ich bin Händler. Du solltest dich nach einem größeren Kahn umsehen, so wie meiner, dann kann dir das nicht so schnell passieren. Dafür musst du allerdings hart arbeiten.“

Der Untergehende seufzt wieder: „Im Moment sind meine Sorgen andere.“

Der Händler zuckt mit den Schultern: „Jeder ist seines Glückes Schmied. Wer nicht will …“ Dann rudert er weiter.

Wieder drei Tage später: ein drittes Boot. „Sei gegrüßt. Ich befasse mich mit dem Wetter. Du brauchst keine Angst haben vor neuen Unwettern, die nächsten Tage bleibt der Wind ruhig und die Sonne wird scheinen.“

„Wenn ich dann noch lebe …“, raunt der im Kahn, dem das Wasser inzwischen bis zum Halse steht.

„Ach, sag nicht so was. Aus schlimmen Zeiten lernen wir fürs Leben. Also: Lass den Kopf nicht hängen. Man sieht sich.“

Vier Tage später begegnen sich Händler und Tischler an der gleichen Stelle und fischen Holzteile aus dem Meer: „Teilen wir uns den Gewinn?“, fragt der Händler.

„Wie wäre es, ich würde alles Holz nehmen und du machst mir einen fairen Preis?“

„Damit kann ich leben.“

In 18 Stunden verstehst Du diese irre Welt.

Wer Menschen verstehen will, muss ihnen zuhören, sie beobachten, hinter die Fassade schauen: Warum heiraten wir? Sind Frauen von Natur aus gute Mütter? Was erlebt man bei der Partnersuche? Wem verdanken Elon Musk und Kanye West ihre Erfolge? Was treibt andere Prominente an – und was ist dein eigener Antrieb? Fallen psychische Erkrankungen vom Himmel? Warum steht jemand 5 Stunden unter der Dusche? Wieso glaubt Käpt´n Crazy, die Chinesen würden kommen? Sind Krankenhäuser tatsächlich Hurenhäuser? Warum verheimlicht eine 50-Jährige, dass ihr Vater soff?

Mit den Antworten auf diese Fragen wird unerklärliches Verhalten entzaubert. Kein Hashtag, kein Gendern und keine Kampagne wird diese Welt retten können. Erst wenn wir einsehen, wie wir ticken, kann sich etwas verändern. Komm mit auf eine Reise, die Dich verändern wird!

Das Buch gibt es bei bod.de, Du kannst aber auch beim Buchhändler um die Ecke danach fragen.

Weitere Tagebuchseiten, in die Du gern reinschauen darfst:

  • Brief an Dich
    Du trägst mich auf deinen Schultern durch gute und schlechte Zeiten. Wir haben keine Liebesbeziehung, sind eine Zweckgemeinschaft mit gewissen Vorzügen.
  • Ein Witz
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    Du weißt, wie wahre Liebesgeschichten beginnen. Dies sind einige von ihnen.
  • Das kleine Mädchen und die Scherben
    Würdest du das kleine Mädchen, das du einst warst, vor all den Scherben bewahren, durch das es laufen musste? Nein.
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  • Mein liebes Leben
    Wir hatten es selten leicht miteinander, du und ich. Von Liebesbeziehung konnte kaum die Rede sein, mein liebes Leben.
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  • Von Worten und Narben
    „Die langen Ärmel ihrer Bluse rutschten nach unten, als sie in ihrer Freude die Hände noch oben riss. Er sah ihre Narben am Handgelenk …“ – Wie geht es wohl weiter?

#MeineStimmeGegenIgnoranz

#MeineStimmegegenIgnoranz – leise Version
MeineStimmegegenIgnoranz – laute Version

1,9 Millionen unserer erwachsen gewordenen Kinder verlassen offiziell psychisch kaputt ihr Elternhaus – und es ist uns egal. 28% der Erwachsenen insgesamt gelten als psychisch erkrankt – und es ist kein Thema. Die Gründe für diese Zahlen erklären aber, was mit dieser Welt nicht stimmt. Deshalb braucht das Thema psychische Gesundheit endlich maximale Aufmerksamkeit. Ich wäre Dir wirklich dankbar, wenn Du mit auf die Pauke hauen würdest, denn allein packe ich es nicht. Auch wenn du „nur“ Teil des Chors sein möchtest, dich in den hinteren Reihen verstecken möchtest oder dir die Kraft fehlt zum lauten Singen: absolut kein Problem. Hauptsache, du bist auf irgendeine Weise anwesend. Auch wenn du nur als Teil der Abonnentenzahl auftauchst, ist dem Thema geholfen.

Leseproben aus den Büchern und neue Ideen im Entstehen bringt Dir hin und wieder die digitale Brieftaube.

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Von Thorben Sonnestrant

Zuhörer, Aufschreiber, Bildermacher