E-Book „Verrückt – ein Aufschrei“ (Teil 2)

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E-Book „Verrückt – ein Aufschrei“ – Teil 2

Beschreibung

– E-Book „Verrückt – ein Aufschrei“ – Teil 2: „Du musst nur – Wie wir mit psychischen Erkrankungen umgehen“
– ca. 21.000 Wörter in 6 Kapiteln
– herunterladbare Dateiformate nach dem Kauf: EPUB (für Smartphone, Tablet, PC und Tolino); KPF (für Amazon Kindle); Hinweise zur Verwendung enthält die Kaufbestätigung und sind hier zu finden.

Auszüge kannst Du auf den Produktfotos lesen. Weitere Details zum kompletten Buch sind hier zu finden.


Man muss es selbst durchgemacht haben, um es zu verstehen.“ Wie sich psychische Erkrankungen anfühlen, kann man nicht studieren. So sind selbst Psychologen nicht automatisch gute Beichtväter. Und so bleibt manchmal nur ein Abschiedsbrief.


Robert ist Ü50, steht 4 bis 5 Stunden unter der Dusche, verbraucht bei einem einzigen Händewaschen den ganzen Seifenspender. Als seine Mitpatientin es nicht schafft, einen Brief zu schreiben, sagt er: „Mach doch einfach.“ Magnus ist Mitte 20, erzählt in der Gruppentherapie von seinen sehr akuten Suizidgedanken. Andere Patientinnen, die psychische Tiefs kennen, sollen ihm helfen. Magnus hört Sätze wie: „Du bist so ein hübscher Kerl, du bräuchtest nur eine Freundin.“ Felix sagt gegenüber seiner guten Freundin Hanna, dass es so etwas wie psychische Erkrankungen nicht gibt. 5 Jahre später hält sie nach Felix´ Beisetzung dessen Abschiedsbrief in den Händen. Loreen verstand die Depression ihrer Mum nie – bis sie nach deren Suizid selbst im tiefsten Loch angekommen ist. Nach dem Suizid von Torwart Robert Enke war die Betroffenheit groß. 10 Jahre später zeigt sich: Wir haben nichts gelernt.

Fast 20% der Deutschen glauben, Depressionen könne man mit Schokolade und Zusammenreißen wegatmen. Depressive sagen immer wieder: „Man muss es selbst erlebt haben, um es zu verstehen.“ Doch psychisch Erkrankte haben nicht automatisch Verständnis für andere Erkrankte. Wem soll man sich also anvertrauen, bei wem soll man die Scham überwinden? Einem Psychologen?! Die haben doch selbst eine Meise! Doch die Praxis zeigt: Das ist etwas Gutes!

Warum fällt es uns so schwer, zuzuhören und die Erzählung des anderen über seine Gefühlswelt als zutreffend zu akzeptieren?

Die Kapitel

  1. Fünf Stunden duschen machen nicht sensibel
    Robert / Magnus
  2. Da kann ich dir nicht helfen
  3. Loslassen – Der Abschiedsbrief
    Loreen / Felix / Die Gruppe der Hinterbliebenen / Sascha / Felix´ Abschiedsworte
  4. Sei mein Beichtvater
  5. Psychologen haben doch selbst eine Meise!
    Mum / Hanna
  6. Seit Robert Enke: Nichts dazugelernt
    Alexander Nübel / Gianluigi Buffon / Im gleichen Boot

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